Als eine der ersten Städte in Deutschland hat der Umweltausschuss des Stadtrates der Stadt Oldenburg nun einstimmig den „Klimaschutzplan 2035“ auf den Weg gebracht. Ziel ist nicht weniger als die Klimaneutralität der Stadt bis zum Jahr 2035, also eine Netto-Null bei den CO2-Emissionen. Diese liegen in der Stadt bislang bei ca. 1,1 Millionen Tonnen CO2 pro Jahr.

Nach Expertenmeinungen bliebe selbst bei vollständiger Umsetzung des Aktionsplanes ein Nettodefizit von etwa 390.000 Tonnen CO2 pro Jahr, welches aufgrund technischer Beschränkungen bislang nicht zu vermeiden wäre.

Bevor die Planung in die Umsetzung gehen kann, muss nun noch der Ratsbeschluss erfolgen, welcher für den 19. Dezember 2022 erwartet wird.

Aber was bedeutet das für die Immobilien in Oldenburg?

Zuerst einmal sieht der Aktionsplan, welcher keine gesetzgebende Bindung hat, ein Verbrennungsverbot – auch in Bestands- und Altbestandsimmobilien – vor. Von diesem Verbrennungsverbot betroffen wären insbesondere Heizungs- und Feuerungsanlagen mit fossilen Energieträgern, wie Heizöl und Erdgas, aber auch nachwachsenden Brennstoffen, wie z.B. Holz.
Dies würde bedeuten, dass auch im gegenwärtig vorhandenen Gebäudebestand ausnahmslos alle Heizungsanlagen erneuert werden müssten, welche eine CO2-Bilanz > Null ausweisen. Bislang absehbar war dieses Ziel auf Bundesebene nur für neu zu errichtende Immobilien, sodass diese bereits den erwarteten Emissionsstandards der Europäischen Union bis 2045/2050 entsprechen.

Fraglich ist, wie diese Maßnahmen umgesetzt und finanziert werden sollen. Weiterhin fraglich ist, ob eine entsprechende Verordnung der Stadt Oldenburg Bestand hätte, wenn Landesverordnungen oder Gesetze der Bundesrepublik Deutschland eine anderslautende Regelung vorsehen. Eine entsprechende Gesetzgebung liegt selbst auf Bundesebene (noch) nicht vor und wird maßgeblich mit der Förderpolitik durch z.B. KfW und BAFA zusammenhängen.

Es bleibt also spannend. Wir werden berichten, sobald wir mehr erfahren.

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Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit und bis zum nächsten Mal!

Mit besten Grüßen

Ihr
Marvin Albrecht

Mit steigenden Zinsen steigen auch die Kosten für die Kreditaufnahme. Dies kann erhebliche Auswirkungen auf den Wohnungsmarkt haben, da höhere Zinsen es für potenzielle Eigenheimkäufer teurer machen können, sich eine Immobilienfinanzierung oder Hypothek zu sichern. 
Dies kann zu einem Rückgang der Nachfrage nach Eigenheimen führen, was wiederum zu einem Rückgang der Eigenheimpreise führen kann.

Wenn die Zinsen niedrig sind, können es sich viele Menschen leisten, Hypotheken oder Darlehen aufzunehmen und Häuser zu kaufen. Dies führt zu einer hohen Nachfrage nach Eigenheimen, was zu steigenden Eigenheimpreisen führen kann.

Steigen jedoch die Zinsen, steigen auch die Kosten für die Kreditaufnahme. Dies kann es potenziellen Eigenheimkäufern erschweren, sich ein Baufinanzierung zu leisten, was zu einem Rückgang der Nachfrage nach Eigenheimen führen kann.
Wenn die Nachfrage nach Eigenheimen zurückgeht, können auch die Eigenheimpreise fallen. Dies kann für Hausbesitzer, die kürzlich ein Haus gekauft haben, besonders problematisch sein, da sie sich möglicherweise in einer Situation befinden, in der der Wert ihres Hauses gesunken ist. Dies wiederum kann zu einem Rückgang des Gesamtwerts von Häusern in einem Gebiet führen, was sich negativ auf den Wohnungsmarkt auswirken kann.

Nicht nur die Nachfrage, auch das Wohnungsangebot verändert sich

Höhere Zinsen können sich nicht nur auf die Wohnungsnachfrage auswirken, sondern auch auf das Wohnungsangebot. Wenn die Zinssätze niedrig sind, entscheiden sich viele Hausbesitzer möglicherweise dafür, ihre Darlehen zu refinanzieren, um von den niedrigen Zinsen zu profitieren. Dies kann Hausbesitzern zusätzliches Geld verschaffen, das sie verwenden können, um Verbesserungen an ihren Häusern vorzunehmen oder andere Schulden zu begleichen. 

Wenn die Zinssätze jedoch steigen, wird die Refinanzierung weniger attraktiv, und Hausbesitzer werden möglicherweise weniger wahrscheinlich Verbesserungen an ihren Immobilien vornehmen. Dies kann zu einem Rückgang des Gesamtangebots an Wohnungen auf dem Markt führen. Insgesamt können somit die Auswirkungen steigender Zinsen auf den Wohnungsmarkt erheblich sein. 

Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit und bis zum nächsten Mal!

Mit besten Grüßen

Ihr
Marvin Albrecht

Wenn Sie und Ihr Partner sich trennen, ist eines der wichtigsten Dinge, die Sie herausfinden müssen, was Sie mit Ihrer Immobilie tun sollen. Egal, ob Sie ein Haus, eine Eigentumswohnung oder auch nur ein Grundstück besitzen, es ist wichtig, diesen Aspekt Ihrer Trennung sorgfältig zu handhaben, um unnötige Komplikationen zu vermeiden.

Hier ein paar Tipps für den Umgang mit Immobilien im Trennungsfall:

1. Sprechen Sie mit Ihrem Partner: Als erstes sollten Sie ein offenes und ehrliches Gespräch mit Ihrem Partner darüber führen, was Sie beide mit Ihrer Immobilie machen wollen. Möchten Sie diese verkaufen und den Erlös teilen? Möchte einer von Ihnen den anderen ausbezahlen? Oder möchten Sie die Immobilie behalten und weiterhin Miteigentümer sein? Es ist wichtig, zu einer einvernehmlichen Lösung zu kommen, die für Sie beide funktioniert.

2. Wertgutachten einholen: Wenn Sie darüber nachdenken, die Immobilie zu verkaufen, ist es eine gute Idee, eine professionelle Wertermittlung einzuholen, um den Marktwert zu bestimmen. Dies wird Ihnen und Ihrem Partner helfen zu bestimmen, wie viel Sie von dem Verkauf erwarten können und wie Sie den Erlös fair aufteilen.

3. Wenden Sie sich an einen Anwalt: Eine Trennung kann ein komplizierter und emotionaler Prozess sein, daher ist es immer eine gute Idee, einen Anwalt zu konsultieren, der Ihnen bei den rechtlichen Aspekten der Aufteilung Ihrer Immobilie helfen kann. Ein Anwalt kann Ihnen helfen, Ihre Rechte und Pflichten zu verstehen und sicherzustellen, dass das Verfahren reibungslos und fair abgewickelt wird.

4. Ziehen Sie eine Mediation in Betracht: Wenn Sie und Ihr Partner Schwierigkeiten haben, sich über den Umgang mit Ihrer Immobilie zu einigen, kann eine Mediation eine hilfreiche Option sein. Ein Mediator ist ein neutraler Dritter, der Diskussionen erleichtern und Ihnen helfen kann, eine Lösung zu finden, die für alle funktioniert.

5. Erstellen Sie eine Trennungsvereinbarung: Sobald Sie sich entschieden haben, was Sie mit Ihrer Immobilie tun möchten, ist es wichtig, eine Trennungsvereinbarung zu erstellen, die die Bedingungen der Vereinbarung schriftlich umreißt. Dieses Dokument sollte Details enthalten, z. B. wie die Immobilie aufgeteilt wird, wer für ausstehende Grundschulden-/Hypotheken- oder Steuerzahlungen verantwortlich ist und wie zukünftige Gewinne oder Verluste und Aufwendungen aus der Immobilie geteilt werden.

Der Umgang mit Immobilien im Falle einer Trennung kann kompliziert sein, aber mit sorgfältiger Planung und der richtigen Unterstützung können Sie und Ihr Partner eine Vereinbarung treffen, die für Sie beide funktioniert. Durch eine offene und ehrliche Kommunikation, professionelle Beratung und die Erstellung einer schriftlichen Trennungsvereinbarung können Sie sicherstellen, dass der Prozess reibungslos und fair abläuft.

Wir sind auf diese Fälle spezialisiert und unterstützen Sie mit einer fachlich neutralen Meinung und einer kostenlosen Ersteinschätzung zum Wert Ihrer Immobilie: https://www.albrecht-ventures.com/immobilienwertermittlung/

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Mit besten Grüßen

Ihr
Marvin Albrecht

Im Gegensatz zu einer reinen Konsumverschuldung (z.B. zur Finanzierung eines Fernsehers, einer Playstation oder für einen Urlaub) steht bei der Bau- und Immobilienfinanzierung ein reeller, greifbarer, nachhaltiger Wert gegenüber.
Das klingt erstmal paradox, denn wenn man etwa einen Fernseher oder eine Playstation finanziert, steht der Finanzierung ja auch ein greifbarer Wert gegenüber.

Das ist richtig, jedoch verliert der „auf Pump“ finanzierte Gegenstand in aller Regel stetig an Wert, bis er am Ende keinen objektiven Wert mehr in sich trägt. Bei einer Immobilie bleibt der Wert des Objekts im Idealfall sogar Inflationsbereinigt konstant, oder steigt sogar, wenn die Nachfrage steigt oder auf ein sich verknappendes Immobilienangebot trifft.

Weiterhin hat die finanzierende Bank bei einer Immobilie (ganz gleich ob Grundstück mit oder ohne Bebauung) durch die Grundschuld oder Hypothek ein (Grund-)Pfandrecht und somit eine Sicherung der Finanzierung, sollte der Vertragspartner seine vertraglichen Pflichten nicht mehr erfüllen, also die Raten nicht mehr zahlen (können). In dem Fall wird dann ggf. eine Zwangsveräußerung- oder Versteigerung betrieben oder die Immobilie anderweitig verwertet. Die Bank bzw. der Darlehensgeber kann somit sein Geld ganz oder teilweise wieder zurückbekommen.

Nicht zuletzt geht man als Immobilienkäufer und Finanzierungsnehmer eine sehr langfristige Verpflichtung ein, da die Rückzahlung des Darlehens teilweise mehrere Jahrzehnte in Anspruch nehmen kann. Dies spricht in der Regel dafür, dass eine geregelte finanzielle Situation vorliegen muss. Wer seine Schulden regelmäßig, pünktlich und wie vertraglich vereinbart bedient, ist zuverlässig. Eine gute Bonität ist die Folge.

Wer hingegen für kurz- und mittelfristigen Konsum immer wieder Finanzierungen und Darlehen aufnimmt, scheint hingegen nicht gut mit seinem Geld umgehen zu können oder keine wichtigen Rücklagen zu bilden.

Aus diesen Gründen bezeichnet man Schulden aus Bau- und Immobilienfinanzierungen als „gute“ und Schulden aus Konsum als „schlechte“ Verbindlichkeiten. Dies wird auch von den für die Einschätzung der Bonität befragten Auskunfteien, wie Schufa und Creditreform, im so genannten „Bonitäts-Score“ berücksichtigt.

Sie haben weitere Fragen? Rufen Sie uns gerne an: +49-(0)441-18161139
Lernen Sie uns kennen, erfahren Sie mehr über uns und unsere Arbeitsweise und überzeugen Sie sich selbst, dass wir unser Handwerk verstehen: https://www.albrecht-ventures.com/ueber-uns/

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Ihr
Marvin Albrecht

Am Ende entscheiden nur Sie, ob und was Sie unterschreiben und mit wem und zu welchen Bedingungen Sie zusammenarbeiten wollen. Nicht wir.
Wir haben es uns deshalb zur Aufgabe gemacht, mit Mehrwerten und unserer professionellen, nachvollziehbaren und transparenten Arbeitsweise nachhaltig zu überzeugen.

Deswegen bieten wir Ihnen kostenlos eine professionelle Bewertung Ihrer Immobilie(n) an, damit Sie sich von uns persönlich überzeugen können.

Eine ausführliche Wertermittlung einer Immobilie zum realen Sachwert kostet viel Zeit und auch Geld, das ist klar. Für eine ungefähre Ersteinschätzung zum Wert Ihres Objekts reichen in der Regel aber wenige Informationen aus, um eine Preisspanne bis auf etwa 50.000 -100.000 EUR genau anzugeben. Der Aufwand hierfür ist ebenfalls recht begrenzt, sodass wir unseren Kunden dies gerne anbieten möchten.

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Wenn wir in Ihren Augen nicht der richtige Partner für Ihr Vorhaben sind, dann ist es Ihr gutes Recht, Nein zu sagen.
Genauso teilen wir Ihnen mit, wenn wir glauben, nicht der richtige Partner für Ihr Projekt zu sein.

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Mit besten Grüßen

Ihr
Marvin Albrecht

Mit dem 21.12.2020 trat in Deutschland das so genannte „Bestellerprinzip“ in Kraft, nach dem, vereinfacht formuliert, der Immobilienmakler zu gleichen Teilen, also jeweils 50%, vom Auftraggeber (i.d.R. Verkäufer) und vom Käufer bezahlt werden muss.

Eingeführt wurde diese Regelung um Erwerber von Immobilien finanziell mehr zu entlasten, da diese neben der variierenden Maklercourtage auch die festen Kostenpositionen der Grunderwerbsteuer und der Notar- und Grundbuchkosten tragen mussten.
In Summe betragen die unvermeidbaren Nebenkosten (variieren je nach Bundesland aufgrund der unterschiedlichen Grunderwerbsteuersätze zwischen 3,5 – 6,5 % des Kaufpreises) somit zwischen 5,5 – 8,5% des Kaufpreises. Angenommen werden hier ca. 1,5% Notariatsgebühren und 0,5% Grundbuchkosten vom zuständigen Amtsgericht.

Im Vermietungsgeschäft ist das reine Bestellerprinzip zur Verteilung der Maklerprovision schon deutlich länger, seit dem 01.06.2015, gültig.

Diese Regelung für die Immobilienmaklerprovision gilt hauptsächlich für Eigentumswohnungen und Einfamilienhäuser, ausgenommen hiervon sind hingegen Mehrfamilienhäuser, Gewerbeimmobilien und unbebaute Grundstücke, bei denen nach wie vor die alte Regelung angewendet werden darf. Somit ist es hierbei immer noch üblich, dass der Käufer die volle Maklercourtage trägt.

Weiterhin gilt die Regelung nur bei Verträgen mit Verbrauchern, also Privatpersonen. Bei einem Verkauf an eine Firma oder ein Unternehmen muss das „Bestellerprinzip“ ebenfalls nicht angewendet werden.

Auch andere Varianten, wie zum Beispiel eine reine Innenprovision, eine „Abwälzungsvereinbarung“, oder eine reine Außenprovision sind unter gewissen Voraussetzungen denkbar. Dies variiert jedoch von Fall zu Fall. und muss immer individuell geprüft werden.

Nach unserer Auffassung sollte die Provisionsregelung, sofern gesetzlicher Spielraum vorhanden ist, immer individuell auf den vorliegenden Fall angepasst werden. Gerne beraten wir Sie hierzu kostenfrei und unverbindlich: https://calendly.com/albrechtimmobilien/kostenloses-telefonisches-beratungsgesprach

Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit und bis zum nächsten Mal!

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Ihr
Marvin Albrecht

Ganz grob vereinfacht können Sie für eine erste Einschätzung welchen Kaufpreis Sie sich leisten können, wie folgt vorgehen:

Sie addieren das monatliche Nettohaushaltseinkommen aller Darlehensnehmer (zum Beispiel Ehemann und Ehefrau) und multiplizieren dies mit 100.
Anschließend addieren Sie das vorhandene Eigenkapital, welches mit in die Finanzierung eingebracht werden soll und subtrahieren Ihre vorhandenen Verbindlichkeiten (Schulden) aus Krediten und Darlehen.

Hierzu zur Veranschaulichung ein Beispiel:

1)

Nettogehalt 1: 2.200 EUR
Nettogehalt 2: 1.900 EUR

Summe 1): 4.100 EUR x 100 = 410.000 EUR

2)

Summe des Eigenkapitals: 35.000 EUR
Summe der Darlehensverbindlichkeiten: 12.000 EUR

Summe 2) 35.000 EUR – 12.000 EUR = 23.000 EUR

Summe 1) und 2): 410.000 EUR + 23.000 EUR = 433.000 EUR

In diesem Beispiel könnten Sie sich also nach einer Immobilie mit einem maximalen Kaufpreis von etwa 410.000 – 433.000 EUR umschauen.

ACHTUNG: Dieses Beispiel ist grob vereinfacht und angesichts der seit 2022 gestiegenen Zinsen für Immobiliendarlehen nicht mehr zeitgemäß. Wir empfehlen generell, im Idealfall mit dem 80- bis 90-fachen Nettohaushaltseinkommen zu kalkulieren, da ansonsten wenig Spielraum für die Finanzierung bleibt.

Generell empfiehlt es sich für Sie, sich Ihren Finanzierungsrahmen individuell anhand Ihrer persönlichen Gegebenheiten und Bedingungen auch mit einem Blick in die Zukunft berechnen zu lassen. Schließlich sollten Sie einerseits nicht enttäuscht sein, weil die Musterformel vielleicht nicht auf Sie anwendbar ist und andererseits auch in der Zukunft zu jeder Zeit in der Lage sein, die Immobilie bezahlen zu können.

Rufen Sie uns gerne unverbindlich und kostenfrei an oder buchen Sie sich selbst einen telefonischen Beratungstermin zu dieser und anderen Fragen: https://calendly.com/albrechtimmobilien/kostenloses-telefonisches-beratungsgesprach

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Ihr
Marvin Albrecht

Über die letzten 3-5 Jahre hinweg war es bei guter Bonität häufig möglich auch vollkommen ohne Eigenkapital eine Immobilie zu finanzieren.

Angesichts der seit 2022 gestiegenen Zinsen für Bau- und Immobilienfinanzierungen ist dieses Vorhaben deutlich schwieriger geworden und die Banken verlangen wieder mehr Sicherheiten und häufig ein gutes Eigenkapitalpolster für die Finanzierung von Wohneigentum und Kapitalanlagen.

Eine gute Richtlinie für die Höhe des benötigten Eigenkapitals ist die folgende:
Eigenkapital in Höhe der vollen Kaufnebenkosten + 10 – 20% des Kaufpreises der Immobilie.

Hierzu zur Veranschaulichung ein Beispiel:

Kaufpreis der Immobilie: 250.000 EUR

Kaufnebenkosten 1: Grunderwerbsteuer (5% des Kaufpreises): 12.500 EUR
Kaufnebenkosten 2: Notar- und Grundbuchkosten: (1,5 + 0,5% des Kaufpreises): 5.000 EUR
Kaufnebenkosten 3: Anteilige Maklerprovision: (z.B. 3,57% des Kaufpreises): 8.925 EUR

Summe Kaufnebenkosten: 26.425 EUR
Summe Kaufpreis + Kaufnebenkosten: 276.425 EUR

10% Kaufpreisanteil: 25.000 EUR
20% Kaufpreisanteil: 50.000 EUR

In diesem Beispiel sollten Sie also im Idealfall einen Betrag in Höhe von etwa 50.000 – 70.000 EUR als Eigenkapital für die Finanzierung vorhalten, sodass Sie die vollen Kaufnebenkosten und einen Kaufpreisanteil von 10 – 20% daraus leisten können.

Grundsätzlich gilt bei Eigenkapital: Je mehr, desto besser!
Je mehr Sie einbringen können, desto eher können Sie entscheiden, wie viel Sie einbringen wollen!

Selbstverständlich ist es auch heute noch möglich eine Immobilie gänzlich ohne Eigenkapital zu finanzieren, die Voraussetzungen, die die Bank oder das finanzierende Institut an Sie stellt, sind in diesem Fall aber ungleich höher und die Konditionen (Nominalzins, Laufzeit, Tilgungssatz) oftmals schlechter bzw. die finanzielle Belastung effektiv höher.

Sie wollen mehr erfahren oder sich direkt individuell beraten lassen? https://www.albrecht-ventures.com/finanzierung/

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Ihr
Marvin Albrecht

Nach etwas über 10 Jahren kontinuierlicher Rallye am Immobilienmarkt, stets knappem Angebot, einer massiven Übernachfrage nach Wohnimmobilien für Eigennutz und als Kapitalanlage scheint das Ende des Booms gekommen zu sein.

Die aktuelle Lage der Weltwirtschaft, die Auswirkungen der Pandemie und der jüngsten Konflikte in Europa und Asien scheinen wie ein enges Sieb zu wirken, welches vor den vorher kontinuierlichen Strom an Immobilien-Kaufwilligen gespannt wurde.

Festhalten kann man wohl, dass die Boom-Phase mit ständig stark steigenden Immobilienpreisen mit den gestiegenen Zinsen für Immobilien- und Baufinanzierungen wohl zu einem Ende gekommen zu sein scheint. Dennoch wird es nach wie vor eine eine stete Nachfrage nach Wohnraum und Wohneigentum geben, welche jedoch auf ein tendenziell immer größer werdendes Angebot treffen wird. Die Folge sind schlicht und ergreifend entweder weniger stark steigende Immobilienpreise, eher aber (je nach Region) eher stagnierende oder auch fallende Immobilienpreise.

Hohe Preise für Gas, Öl und Strom sorgen weiterhin dafür, dass zukunftsfähige Immobilien mit einem geringen Energieverbrauch künftig mehr nachgefragt werden, als die weniger effizienten Immobilien, die aufgrund historisch niedriger Preise – für insbesondere Gas – in den vergangenen Jahren, bisher preislich noch mithalten konnten. Eine energetische Modernisierung oder Sanierung der Immobilien wird somit immer lukrativer, oder teilweise auch notwendig um dem Preisverfall des Anlageobjekts „Immobilie“ entgegenzuwirken. https://www.albrecht-ventures.com/sanierung-und-modernisierung/

Unabhängig von den gestiegenen Zinsen wirkt sich jedoch auch die derzeit hohe Inflation auf den Immobilienmarkt aus, da Verbraucher und Kaufinteressenten aufgrund vermehrter Unsicherheiten und wenig wirtschaftlicher Planbarkeit von großen Investitionen Abstand nehmen. Der Kauf des Wohneigentums wird somit eher auf die Zukunft verschoben, wenn sich die gesamtwirtschaftliche Lage wieder beruhigt hat.

Ein großer Teil der Kaufinteressenten der letzten Jahre fällt wohl absehbar bei einem Zinsniveau von > 4,xx % p.a. weg, da für diese Käuferschicht eine nachhaltige Finanzierung einer Immobilie bei dem derzeitigen Preisniveau (insbesondere in den beliebten Lagen, Städten, Metropolen) nicht zu leisten ist. Eine Ausdünnung der qualifizierten Interessenten mit ausreichender Bonität ist die Folge.

Fazit: Am Ende profitiert vermutlich der, der trotz gestiegener Zinsen über eine zukunftsfähige Immobilie verfügt, die fair und angemessenen eingepreist angeboten wird. Verkäufer alter und nicht modernisierter oder sanierter Immobilien werden es – mit Ausnahmen – vermutlich immer schwerer haben, geeignete Kaufinteressenten zu finden. Eine fachlich einwandfreie Bewertung und professionelle Vermarktung der Immobilie wird somit in Zukunft immer wichtiger. https://www.albrecht-ventures.com/immobilienwertermittlung/

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Ihr
Marvin Albrecht

Die erforderlichen Unterlagen zum Verkauf sind so unterschiedlich wie die Immobilien selbst.

Es kommt immer auf den Einzelfall, die vorhandenen Gegebenheiten und Potenziale und nicht zuletzt auf die geltenden gesetzlichen Bestimmungen an.

Grundsätzlich kann man sich merken, dass z.B. bei einem Einfamilienhaus in der Regel mindestens die folgenden Unterlagen im Zuge des Verkaufs benötigt werden, gesetzlich vorgeschrieben sind oder für die Bank zur Finanzierungsbewilligung und/oder das Notariat erforderlich sind:

  • Aktueller Grundbuchauszug (nicht älter als 3 Monate)
  • Aktuelle Flurkarte (nicht älter als 3 Monate)
  • Baubeschreibung der Immobilie aus der Bauakte
  • Wohn- und Nutzflächenberechnung
  • Bemaßte Grundrisse aller Geschosse und Ebenen
  • Ansichten und Schnitte der Immobilie und der baulichen Erweiterungen
  • Gültiger Energieausweis gem. GEG (Gebäudeenergiegesetz)
  • Aussagekräftige, professionelle Fotos der Immobilie von außen und innen
  • Idealerweise ein repräsentatives Exposé mit detaillierter Objekt- und Lagebeschreibung
  • Teilungserklärung zum Objekt mit Freiflächenplan
  • Auszüge aus dem Bau- und Altlastenverzeichnis

Je nach Fall werden auch noch einige weitere Unterlagen benötigt, wenn z.B. einschlägige Eintragungen in Abt. II des Grundbuchs vorhanden sind, Briefgrundschulden in Abt. III des Grundbuchs eingetragen sind usw.

Insbesondere im Grundbuch eingetragene Briefgrundschulden können bei einem Verkauf zum erheblichen Problem werden, da hier die nach vollständiger Bezahlung des für die Grundschuld zugrundeliegenden Bankdarlehens die dazugehörigen Grundschuldbriefe (ähnlich dem KFZ-Brief oder Zulassungsbescheinigung Teil 2) an den Darlehensnehmer übersandt wurden, sodass dieser die Grundschuld aus dem Grundbuch löschen lassen konnte.
Häufig wurde die Löschung der Grundschuld jedoch nie veranlasst, sodass diese – obwohl lange erledigt – noch im Grundbuch vorhanden ist und somit bei Veräußerung noch gelöscht werden muss.

Das ist auch gar kein Problem, solange die entsprechenden Grundschuldbriefe im Original abgelegt wurden und somit noch vorhanden sind. Ist dies nicht der Fall und der Grundschuldbrief ist nicht mehr auffindbar, muss im Zweifelsfall ein aufwendiges und langwieriges Aufgebotsverfahren beim zuständigen Amtsgericht initiiert werden. Dieses dauert in der Regel mindestens 6-9 Monate und hat unter Umständen zur Folge, dass die Eigentumsumschreibung bis zum Abschluss des Verfahrens nicht erfolgen kann. Ein Käufer kann somit ggf. vom Kaufvertrag zurücktreten oder Schadenersatz geltend machen.

Es empfiehlt sich also immer die Unterlagen bereits vor dem angestrebten Verkauf in Ordnung zu halten, ggf. zu vervollständigen und sich bei Bedarf eine Expertenmeinung und professionelle Hilfestellung einzuholen. Wir unterstützen Sie dabei gern: https://calendly.com/albrechtimmobilien/kostenloses-telefonisches-beratungsgesprach

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Marvin Albrecht