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Der Postbank Wohnatlas gibt Auskunft darüber, wie viel Einkommen im Durchschnitt in den verschiedenen deutschen Regionen für Nettokaltmiete oder Kreditraten aufgewendet werden muss. Zudem werden darin auch potenzielle Gelegenheiten für günstige Wohnmöglichkeiten aufgezeigt.

144 Regionen in Deutschland sind nach empfohlener Ausgabenverteilung zu teuer zum Wohnen

Experten empfehlen, dass nicht mehr als 30 Prozent des verfügbaren Haushaltseinkommens in Wohneigentum fließen sollten, aber aufgrund der gestiegenen Nebenkosten wird derzeit eine Orientierung an der 25-Prozent-Linie empfohlen. Im vergangenen Jahr war es für viele Durchschnittshaushalte in deutschen Regionen schwierig, diese Grenze einzuhalten. Etwa die Hälfte der deutschen Haushalte lebte 2022 in 144 Regionen, in denen im Schnitt deutlich mehr für die Finanzierung einer Eigentumswohnung aufgebracht werden musste.

Die andere Hälfte der Haushalte lebt in den verbleibenden 256 Landkreisen und kreisfreien Städten, in denen der Kauf einer 70-Quadratmeter-Wohnung aus dem Bestand mit weniger als einem Viertel des verfügbaren regionalen Haushaltseinkommens finanzierbar wäre. Diese Ergebnisse stammen aus dem Postbank Wohnatlas 2023, der auf Berechnungen des Hamburger Weltwirtschaftsinstituts (HWWI) basiert. Die Forscher analysierten die Kaufpreise und Mieten im Verhältnis zum regionalen Einkommen und identifizierten dabei 83 Kreise und Städte, auf die Kaufinteressierte ein besonderes Augenmerk legen sollten

Quelle: Postbank Wohnatlas

Notwendiger Anteil vom verfügbaren Einkommen für Immobilienkauf steigt immer weiter an

Laut Berechnungen des Hamburger Weltwirtschaftsinstituts (HWWI) haben sich die Kaufmöglichkeiten in vielen Regionen im Jahr 2022 im Vergleich zum Vorjahr deutlich verschlechtert. Während im Jahr 2021 noch 144 Regionen als teuer eingestuft wurden, waren es 2022 nur noch 35 Regionen. Die Preise für Immobilien sind stärker gestiegen als die durchschnittlichen Einkommen in den jeweiligen Regionen. Als Hauptursache hierfür nennt die Studie den Zinsanstieg, der die finanzielle Belastung beim Wohnungskauf erheblich erhöht hat. Im Jahr 2021 lag der Zinssatz für Kredite noch bei 1,6 Prozent, während er im Jahr 2022 auf 4,6 Prozent angestiegen ist.

Der Anteil des Einkommens, der für die Finanzierung einer Wohnung aufgewendet werden musste, ist kontinuierlich gewachsen, da die Kaufpreise stärker gestiegen sind als die Einkommen. Allerdings haben sich laut Experten die Preissteigerungen zuletzt etwas abgeflacht, und die Kaufpreise stiegen nur noch leicht stärker an als die Einkommen. Dennoch mussten Haushalte im Jahr 2022 im Vergleich zu 2021 einen höheren Anteil ihres Einkommens für die Finanzierung aufwenden. Während die Einkommensbelastung bei einem Annuitätendarlehen vor einem Jahr noch bei durchschnittlich 16,3 Prozent über alle Landkreise und kreisfreien Städte lag, stieg sie 2022 auf 24 Prozent an.

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Immobilienkauf in Großstädten und Ferienregionen kaum noch möglich

Trotz der allgemein gestiegenen Wohnkosten gibt es in Deutschland immer noch Regionen, die günstige Bedingungen bieten. Etwa ein Drittel (30 Prozent) der Haushalte lebt in einer der 154 Regionen, in denen weniger als 20 Prozent des verfügbaren Haushaltseinkommens ausreichen, um die laufenden Kreditzahlungen für eine 70-Quadratmeter-Eigentumswohnung zu finanzieren.

Auf der anderen Seite gibt es jedoch 80 Regionen, in denen mehr als 30 Prozent des durchschnittlichen Einkommens für die Wohnkosten aufgewendet werden müssen. In 23 Regionen übersteigt diese Belastung sogar die 40-Prozent-Marke. Zu diesen Regionen zählen alle sieben Metropolen mit Ausnahme von Stuttgart, das mit 39,7 Prozent knapp darunter liegt. Weitere Großstädte, die eine hohe Belastung aufweisen, sind Rostock, Potsdam, Freiburg, Heidelberg, Regensburg und Augsburg. An der Spitze steht der Landkreis Nordfriesland mit den Inseln Föhr, Amrum und Sylt. Zudem überschreiten die Feriengebiete Garmisch-Partenkirchen und Miesbach in Bayern deutlich die 50-Prozent-Marke, wie im Wohnatlas vermerkt ist.

Auch Mieten sprengen immer mehr die verfügbaren Haushaltseinkommen

Laut einer Studie stagnierte im Jahr 2022 die Belastung der Haushaltseinkommen durch Mieten im Vergleich zum Vorjahr über alle Landkreise und kreisfreien Städte hinweg bei einem Anteil von 14,2 Prozent. Deutschlandweit bleibt die anteilige Einkommensbelastung durch Mieten, mit Ausnahme von München (26,4 Prozent), unterhalb der 25-Prozent-Schwelle. Allerdings kommen Freiburg im Breisgau, Berlin und Heidelberg mit mindestens 24 Prozent dem schon relativ nah.

In Berlin stiegen die Nettokaltmieten innerhalb eines Jahres um 9,3 Prozent, während das Einkommen im Schnitt nur um 6,2 Prozent zunahm. Dadurch erhöhte sich der Einkommensanteil für die Miete einer 70-Quadratmeter-Wohnung in der Hauptstadt gegenüber dem Vorjahr um 0,7 Prozentpunkte auf 24,1 Prozent. Auch in Potsdam (Brandenburg) stiegen die Mieten im Jahr 2022 im Vergleich zum Vorjahr nominal um 9,4 Prozent, was zu einem Anstieg des Einkommensanteils um 0,6 Prozentpunkte auf 20,8 Prozent führte.

Die höchste Steigerung der Mieten verzeichnete Rostock (Mecklenburg-Vorpommern) mit 14,9 Prozent. Der Einkommensanteil für Mieter stieg von 18 Prozent im Vorjahr auf 19,6 Prozent im Jahr 2022. Etwa 22 Prozent der Haushalte leben in Regionen mit hohen Mietpreisen, in denen mehr als 17,5 Prozent des regionalen Einkommens für Miete aufgewendet werden müssen. Dies betrifft 30 Großstädte, sieben Mittelstädte und sieben Landkreise. Insgesamt bieten 14 Regionen einen leichten Vorteil für Käufer.

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Großstädte: Belastungen für Kauf deutlich stärker gestiegen als für Mieten

Im Jahr 2022 stagnierten die Einkommensbelastungen für Mieten in den Metropolen Berlin, Düsseldorf, Frankfurt am Main, Hamburg, Köln, München und Stuttgart, während der Anstieg der Belastung für den Immobilienkauf durch die hohen Zinssätze stark beschleunigte. Dies führte zu einer weiteren Aufweitung der Schere zwischen Mietern und Käufern. In den sieben Top-Städten sank der Anteil des Einkommens für die Nettokaltmiete im Schnitt um 0,3 Prozentpunkte auf 22,4 Prozent. Hingegen mussten Käufer einer Eigentumswohnung in den „Top 7“ im Jahr 2022 einen um 14,5 Prozentpunkte höheren Anteil ihres verfügbaren Einkommens aufwenden, was im Durchschnitt 48,8 Prozent betrug, verglichen mit 34,3 Prozent im Vorjahr.

Die Liste der zehn Großstädte mit den höchsten Einkommensbelastungen für Käufer wird von München angeführt. Dort floss im Schnitt 61,5 Prozent des Haushaltseinkommens in die Finanzierung einer Wohnung. Berlin folgte mit 56,8 Prozent vor Hamburg (51,8 Prozent) und Frankfurt (50,4 Prozent). Den letzten Platz in den „Top 10“ belegte Düsseldorf mit 40,8 Prozent. Demnach blieben Käufern in Düsseldorf rund 20,7 Prozent mehr vom Haushaltseinkommen als Eigentümern in München nach dem Kauf einer 70-Quadratmeter-Wohnung.

Besonders deutlich waren die Unterschiede zwischen Kauf- und Mietbelastung in München innerhalb der „Top 10“-Städte. Mieter mussten dort im Jahr 2022 im Schnitt 26,4 Prozent des Einkommens für die Nettokaltmiete aufbringen, während Käufer einen Anteil von 61,5 Prozent aufwenden mussten – also 35,1 Prozentpunkte mehr. Ähnliche Abstände zeigten sich in Berlin und Hamburg mit jeweils 32,7 und 30,9 Prozentpunkten. In Düsseldorf beträgt die Differenz 22,2 Prozentpunkte, während es in Frankfurt und Potsdam jeweils 27,1 Prozentpunkte sind. In den Städten Freiburg, Heidelberg, Regensburg und Rostock lag die Differenz bei mehr als 21 Prozentpunkten, wie der Wohnatlas zeigt.

In manchen Regionen sparen Käufer von Wohneigentum gegenüber Mietern

Laut dem Postbank Wohnatlas befinden sich die zehn Regionen mit dem größten Vorteil für Käufer hauptsächlich in Thüringen, ergänzt um Gegenden in Sachsen-Anhalt, Sachsen und Brandenburg. Im Landkreis Mansfeld-Südharz haben Käufer von Eigentumswohnungen den größten Vorteil mit 2,3 Prozentpunkten gegenüber Mietern: Sie zahlen im Durchschnitt 11,9 Prozent ihres Einkommens für die Miete, während die Finanzierung einer gleich großen Eigentumswohnung nur 9,6 Prozent kostet. In den Landkreisen Elbe-Elster (Brandenburg) und Saale-Orla-Kreis (Thüringen) sparen Käufer 1,6 Prozent ihres Nettohaushaltseinkommens im Vergleich zu Mietern.

Wenn Kaufinteressierte einen Zuschlag von bis zu fünf Prozentpunkten des Einkommens für den Eigentumserwerb gegenüber der Mietzahlung akzeptieren, kommen laut Wohnatlas zusätzlich 67 Regionen in Frage. Darunter befinden sich auch Großstädte: In Salzgitter (Niedersachsen) und Gelsenkirchen (Nordrhein-Westfalen) beträgt der Aufschlag 3,4 Prozentpunkte auf die Mietbelastung. In Bremerhaven (Bremen) sind es 4,4 Prozentpunkte und in Herne (Nordrhein-Westfalen) 4,6 Prozentpunkte. Für die nordrhein-westfälischen Städte Oberhausen und Hagen sowie für Chemnitz in Sachsen beläuft sich der Aufschlag auf 4,7 Prozentpunkte.

Über den Postbank Wohnatlas

Jährlich veröffentlicht der Postbank Wohnatlas eine umfassende Studienreihe, die den deutschen Immobilienmarkt aus verschiedenen regionalen Perspektiven beleuchtet. Teil vier der Ausgabe 2023 konzentrierte sich auf die Analyse der Entwicklung von Mieten und Kaufpreisen in 400 deutschen Landkreisen und kreisfreien Städten unter der Leitung von Diplom-Volkswirtin Dörte Nitt-Drießelmann, einer erfahrenen Forscherin am Hamburger WeltwirtschaftsInstitut (HWWI).

In der Studie wurde der jeweilige Einkommensanteil basierend auf den durchschnittlichen regional verfügbaren Haushaltseinkommen für eine 70-Quadratmeter-Wohnung berechnet. Beim Immobilienkauf wurde vom HWWI eine Kreditaufnahme von 80 Prozent des Preises angenommen, einschließlich Grunderwerbsteuern und zwei Prozent Notargebühren. Dabei wurden Zinssatz von 4,6 Prozent und Anfangstilgung von 2,1 Prozent zugrunde gelegt. Zusätzliche Kosten wie Maklergebühren oder Sanierungen wurden in der Analyse nicht berücksichtigt.

Quelle

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Marvin Albrecht

Die Nachfrage nach Bausparverträgen bleibt weiterhin auf hohem Niveau. Im ersten Halbjahr erhöhte sich das Vertragsvolumen im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um mehr als zehn Prozent.

Bausparvertrag wird mehr und mehr zur „Spardose“ für zukünftige Investitionen

Laut Angaben aus der Branche haben die privaten Bausparkassen von Januar bis Juni Verträge im Wert von mehr als 38 Milliarden Euro abgeschlossen, was einem Zuwachs von über zehn Prozent im Vergleich zum ersten Halbjahr 2022 entspricht. Diese Informationen wurden am Freitag vom Verband der Privaten Bausparkassen bekannt gegeben.

Trotz des Booms im vergangenen Jahr bleibt die Nachfrage nach Bausparverträgen auch in 2023 weiterhin hoch. Bernd Hertweck, Vorstandsvorsitzender des Verbands und gleichzeitig Vorstandschef der Wüstenrot Bausparkasse, betonte, dass Bausparen auch in diesem Jahr voll im Trend liegt, da viele Menschen finanziell vorsorgen wollen, insbesondere angesichts der Diskussionen um die Wärmewende und das Heizungsgesetz.

Hertweck sieht den Bausparvertrag zunehmend als Energiesparvertrag für Investitionen in zukünftige Einsparmaßnahmen. Die Unsicherheit darüber, was auf Hausbesitzer zukommt, treibt sie dazu, sich finanziell abzusichern. Er betonte, dass die Politik gut daran täte, diesen Sparwillen zu unterstützen und die Sparfähigkeit der Menschen in Deutschland zu stärken.

Bausparverträge bieten eine attraktive Lösung für gezieltes Sparen auf zukünftige Investitionen in die eigene Immobilie.

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Bausparverträge gerade in Zeiten steigender Zinsen als Absicherung für die Zukunft gefragt wie nie

Den Landesbausparkassen (LBS) lagen noch keine Halbjahreszahlen vor. In den ersten Monaten dieses Jahres habe man allerdings weiter eine positive Neugeschäftsentwicklung registriert, sagte ein Sprecherin. Die Landesbausparkassen stehen für rund ein Drittel des deutschen Marktes, den Rest teilen sich die privaten Institute.

Das Neugeschäft beim Bausparen hatte bereits im vergangenen Jahr deutlich angezogen. Grund dafür waren vor allem die gestiegenen Bauzinsen. Die privaten Bausparkassen hatten 2022 ein Plus von 47 Prozent bei der neu abgeschlossenen Bausparsumme verzeichnet. Die Zahl der Neuverträge stieg um 15 Prozent. Die Landesbausparkassen hatten Bausparsumme und Stückzahl ebenfalls deutlich gesteigert.

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Marvin Albrecht

Aufgrund der zunehmenden Kosten für Gas und CO₂ rät die Vorsitzende des Bundesverbands der Verbraucherzentralen davon ab, neue Gasheizungen einzubauen. Sie äußert kritische Bedenken bezüglich des Heizungsgesetzes.

Gasheizungen werden aufgrund steigender CO₂-Bepreisung immer teurer und unattraktiver

Ramona Pop, die Leiterin des Bundesverbands der Verbraucherzentralen (VZBV), warnt eindringlich davor, in Haus oder Wohnung eine neue Gasheizung einzubauen. In einem Interview mit der „Rheinischen Post“ äußerte sie: „Vor dem Einbau einer Gasheizung kann man inzwischen nur warnen.“

Pop erklärt, dass die Preise für Gas und Öl steigen werden, da der CO₂-Preis für fossile Energieträger von Jahr zu Jahr zunehmen wird. Die Bundesregierung habe angekündigt, die CO₂-Bepreisung im Jahr 2024 wieder zu erhöhen. „Allein in 2024 soll der Preis für eine Tonne CO₂ um 17 Prozent auf dann 35 Euro ansteigen“, fügte Pop hinzu.

Die Verbraucherzentralen warnen vor übereilter Installation von neuen Gasheizungen in Privathaushalten.

Verbesserungswürdiges Heizungsgesetz setzt durch unklare Kommunikation falsche Anreize in der Bevölkerung

Der Ausstoß von Kohlendioxid (CO₂) beträgt ungefähr 200 Gramm pro Kilowattstunde bei einer Gasheizung. Das bedeutet, dass bei einem Verbrauch von 10.000 Kilowattstunden etwa zwei Tonnen CO₂ emittiert werden. Im nächsten Jahr wird dies zu einem CO₂-Aufpreis von 70 Euro führen.

Darüber hinaus kritisiert Pop das geplante Heizungsgesetz. Sie erklärt: „Das Heizungsgesetz ist durch die lange Debatte nicht verbessert worden, und Verbraucherinnen und Verbraucher sind immer noch nicht ausreichend informiert. Die Vielzahl an Optionen überfordert sie. Zudem besteht die Gefahr von Kostenfallen, insbesondere beim schnellen Kauf einer Gasheizung.“

Die Verbraucherzentralen bieten laut eigenen Angaben nicht nur unabhängige und individuelle Beratung an, sondern vertreten auch Verbraucherinteressen auf politisch-parlamentarischer Ebene

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Wärmepumpen (hier: Luftwärmepumpe) sind eine nachhaltige Alternative, aber (noch) recht teuer in der Anschaffung.

Verabschiedung des Heizungsgesetzes vor der Sommerpause des Bundestages wegen einer CDU-Beschwerde vor dem BGH gescheitert

Das Heizungsgesetz wurde nicht wie ursprünglich von der Ampelkoalition geplant vor der Sommerpause des Bundestags verabschiedet. Wirtschaftsminister Robert Habeck kommentierte dies und meinte, es sei kein „Beinbruch“. Die Union forderte hingegen einen „grundlegend neuen Anlauf“ für das Gesetz.

Der Städte- und Gemeindebund sprach sich für weitere Beratungen und Verbesserungen aus, da viele Details noch ungeklärt seien. Ramona Pop, 45 Jahre alt, war bis 2021 Senatorin für Wirtschaft, Energie und Betriebe sowie Bürgermeisterin in Berlin. Seit Juli 2022 ist sie Vorständin des Verbraucherzentrale Bundesverbandes. Sie kam im Alter von elf Jahren aus Rumänien nach Deutschland.

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Ihr
Marvin Albrecht

Gemäß den Plänen des neuen Heizungsgesetzes sollen bis zu 70 Prozent der Investitionskosten für den Umbau übernommen werden, wobei diese Unterstützung jedoch auf einen bestimmten Preis begrenzt wird.

Förderfähige Investitionskosten sollen bei Einfamilienhäusern bei 30.000 Euro gedeckelt werden

Bevor das umstrittene Heizungsgesetz überhaupt vom Bundestag verabschiedet wurde, haben die Ampelfraktionen bereits Ergänzungen dazu eingeführt.

Konkret sieht der Entwurf für einen Entschließungsantrag zum Gebäudeenergiegesetz (GEG), über den die Nachrichtenagentur dpa berichtet, vor, die geplante Förderung für den Wechsel zu klimafreundlicheren Heizungen einzuschränken. Gemäß diesem Vorschlag sollen die förderfähigen Investitionskosten für den Heizungstausch bei maximal 30.000 Euro für ein Einfamilienhaus liegen.

Am Freitag sollte dieser Entschließungsantrag gemeinsam mit dem Heizungsgesetz beschlossen werden. Unterdessen hat das Heizungsgesetz eine weitere Hürde auf dem Weg zur Verabschiedung im Bundestag genommen. Der Ausschuss für Klimaschutz und Energie hat die Gesetzespläne beschlossen, wie Abgeordnete am Mittwoch in Berlin mitteilten. Am Freitagmorgen sollte das Vorhaben vom Bundestag gebilligt werden, jedoch wurde dies durch einen am Mittwoch stattgegebenen Eilantrag der CDU beim Bundesverfassungsgericht nun erst einmal unterbunden.

Wärmepumpen (hier: Luftwärmepumpe) bilden dank der Möglichkeit, potenziell nur durch erneuerbaren Strom
betrieben zu werden, die Grundlage für viele Bausteine des kommenden Gebäudeenergiegesetzes.

Fraktionen verlangen Konzept von der Ampel-Regierung

Das Gebäudeenergiegesetz (GEG) sieht im Wesentlichen vor, dass zukünftig nur Heizungen installiert werden dürfen, die langfristig zu mindestens 65 Prozent mit erneuerbaren Energien betrieben werden können.

Für den Übergang soll ein Förderprogramm eingeführt werden, das bis zu 70 Prozent der Kosten abdeckt. Bei einer Obergrenze von 30.000 Euro würde der Staat also maximal 21.000 Euro als Zuschuss gewähren. Obwohl es noch kein detailliertes Konzept gibt, fordert der Antrag der Ampelfraktionen in der Bundesregierung, dass die Ampelpartner ein Förderkonzept erstellen und bestimmte „Festlegungen umsetzen“.

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Auch Fernwärmeleitungen sollen in Zukunft zur Dekarbonisierung der Wärmeversorgung in der Wohnwirtschaft beitragen.
Maßgeblich sind dafür kommunale Pläne für die Wärmeversorgung (Wärmeplanung), die derzeit fast überall noch nicht stehen.

Laut dem Antrag sollen auch bei Mehrparteienhäusern die maximal förderfähigen Kosten bei 30.000 Euro für die erste Wohneinheit liegen. Für die zweite bis sechste Wohneinheit sollen jeweils höchstens 10.000 Euro förderfähig sein, während ab der siebten Wohneinheit die förderfähigen Kosten pro Einheit auf maximal 3.000 Euro begrenzt werden sollen.

Diese Regelung soll auch für Wohnungseigentümergemeinschaften gelten, während für Nichtwohngebäude ähnliche Grenzen basierend auf der Quadratmeterzahl festgelegt werden sollen. Der Bericht des ARD-Hauptstadtbüros besagt, dass diese neue Obergrenze dazu beitragen soll, möglichen Preiswucher bei den derzeit gefragten und teuren Anlagen zu verhindern. Allerdings sind auch andere Erklärungsansätze denkbar, wie beispielsweise eine angespannte Haushaltslage.

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Marvin Albrecht

Eine radikale Reform der Grunderwerbsteuer wird derzeit von den Finanzministerien des Bundes und der Länder geprüft. Ziel ist es, den privaten Immobilienerwerb zur Selbstnutzung zu fördern und möglicherweise sogar vollständig von der Steuer zu befreien.

Mögliche Reform der Grunderwerbsteuer sieht Entlastung für Immobilienkäufer vor die zur Eigennutzung erwerben

Laut einem Diskussionsentwurf aus dem Büro von Christian Lindner (FDP), über den die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ (FAZ) in ihrer Mittwochsausgabe berichtet, besteht die Möglichkeit einer umfassenden Reform der Grunderwerbsteuer. Der Entwurf sieht vor, den Ländern großen Spielraum beim privaten Erwerb von Wohnimmobilien zu gewähren, vorausgesetzt, dass sie für den eigenen Wohnbedarf genutzt werden. Demnach könnten die Länder verschiedene Optionen in Betracht ziehen, wie beispielsweise einen reduzierten Steuersatz oder sogar eine vollständige Steuerbefreiung.

Marvin Albrecht: „Wir sehen einen starken Nachfragerückgang bei den angebotenen Immobilien. Insbesondere bei Ein- und Zweifamilienhäusern, Doppelhaushälften und Reihenhäusern, die vorwiegend zur Eigennutzung erworben werden, machen sich die drastisch gestiegenen Finanzierungszinsen, Bau- und Rohstoffkosten bemerkbar. Eine Streichung der Grunderwerbsteuer würde beispielsweise in Niedersachsen und Bremen eine Entlastung von 5% der Gesamtkosten ausmachen. Bei einem angenommenen Kaufpreis von 400.000 Euro entfallen somit etwa 20.000 Euro an Nebenkosten, die vom Erwerber alleine zu tragen sind.“

Grunderwerbsteuerreform sieht gleichsam Abschaffung von Möglichkeiten zur Steuerumgehung vor

Gemäß der FAZ plant der Diskussionsentwurf auch eine Änderung der Regelungen, um Steuerumgehung durch Immobiliengesellschaften zu verhindern. Zukünftig soll nicht mehr die Anzahl der erworbenen Anteile und die Dauer des Besitzes entscheidend sein, sondern ob eine Einzelperson alle Anteile oder eine Gruppe von Personen sie „gemeinsam abgestimmt“ erwirbt.

Wenn andere Käufer lediglich im „dienenden Interesse“ beteiligt sind, sollen ihre Anteile den anderen zugeschrieben werden. Die Einnahmen aus der Grunderwerbsteuer, die derzeit bei etwa 17 Milliarden Euro liegen, gehen an die Länder, die auch über den Steuersatz entscheiden können. Während Bayern einen Satz von 3,5 Prozent hat, liegt er in den anderen Bundesländern zwischen 5 und 6,5 Prozent.

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Bald ein Bild der Vergangenheit: Die Bautätigkeit in Deutschland sinkt rapide aufgrund gestiegener Zinsen und hoher
Belastungen für Eigentümer von Immobilien. Eine Senkung der Grunderwerbsteuer könnte dem entgegenwirken.

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