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Die KfW akzeptiert ab sofort Anträge für die Förderung des Heizungstauschs. Es besteht sogar die Möglichkeit, bereits begonnene Sanierungsmaßnahmen zu unterstützen.

Im Rahmen des Gebäudeenergiegesetzes (GEG) haben Privatpersonen die Möglichkeit, Förderanträge für den Austausch ihrer Heizungen zu stellen. Bei einem Wechsel von alten fossilen Heizungen zu Anlagen, die auf erneuerbaren Energien basieren, wird ein Investitionskostenzuschuss von mindestens 30 Prozent und maximal 70 Prozent gewährt. Diese Fördermittel können für verschiedene klimafreundliche Heizungsoptionen, wie beispielsweise den Einbau einer Wärmepumpe, genutzt werden. Zu Beginn ist die Antragstellung ausschließlich für Eigentümer von selbstbewohnten Einfamilienhäusern möglich.

Die kürzlich beschlossene Förderrichtlinie eröffnet zudem die Möglichkeit, Förderanträge bei der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) nachträglich für bereits beauftragte Aufträge einzureichen. Besonders schnelle Heizungsaustausche oder Haushalte mit einem Jahres­einkommen von bis zu 40.000 Euro profitieren von erhöhten Fördersätzen. Die Förderung erstreckt sich darüber hinaus auf weitere Maßnahmen zur Steigerung der Energieeffizienz.

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Großer Andrang und lange Wartezeiten auf KfW-Kundenportal

Am Morgen registrierte die KfW-Website aufgrund des offensichtlich großen Andrangs Wartezeiten bei der Antragstellung. Im Verlauf des Tages verringerte sich die virtuelle Warteschlange jedoch zügig, wodurch ein Zugang zum Portal innerhalb weniger Minuten möglich war.

Das Förderangebot für Heizungen wird im Laufe des Jahres für Privatpersonen weiter ausgebaut. Ab Mai sollen voraussichtlich auch Eigentümer von Mehrfamilienhäusern und Mitglieder von Wohnungseigentümergemeinschaften antragsberechtigt sein.

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Zusätzlich ist geplant, dass ab August 2024 auch Eigentümer von Einfamilienhäusern und Eigentumswohnungen in Deutschland Förderanträge bei der KfW stellen können. Im gleichen Zeitraum wird die Heizungsförderung auch für Unternehmen zugänglich sein.

Pflicht zur Installation einer neuen Heizung nur bei Neubauten

Grundsätzlich besagt das Heizungsgesetz, dass funktionsfähige Heizungen weiterbetrieben werden können. Dies gilt auch im Falle einer defekten Heizung, sofern sie noch repariert werden kann. Seit dem 1. Januar ist gesetzlich vorgeschrieben, dass Neubauten in Neubaugebieten eine Heizung mit einem Anteil von 65 Prozent erneuerbaren Energien haben müssen, was in vielen Fällen auf eine Wärmepumpe zutrifft.

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Die Bundesregierung verfolgt mit dieser Reform das Ziel, die Wärmewende im Gebäudebereich voranzutreiben und die Verbraucher vor möglichen Preissprüngen bei Öl und Gas zu schützen, insbesondere wenn die CO₂-Preise in den kommenden Jahren steigen sollten. Damit soll ein Beitrag zum Klimaschutz geleistet und gleichzeitig auf eine nachhaltigere Energieversorgung hingewirkt werden. Quelle

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Marvin Albrecht

Am Immobilienmarkt verzeichnet der Verband deutscher Pfandbriefbanken weitere Preisrückgänge, wobei insbesondere ein bestimmtes Segment betroffen ist.

Die Aussicht auf ein Ende der Krise auf dem deutschen Immobilienmarkt bleibt nach Einschätzung der führenden Finanzierer weiterhin ungewiss. Im vierten Quartal 2023 verzeichnete der Verband deutscher Pfandbriefbanken (VDP) gemäß den vorliegenden Daten einen durchschnittlichen Rückgang der Wohnimmobilienpreise um 1,6 Prozent im Vergleich zum vorherigen Quartal. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum belief sich das Minus auf 6,1 Prozent.

Der Verband, der namhafte Institutionen wie Deutsche Bank, Commerzbank, Landesbanken und große Sparkassen vertritt, berichtete zudem von beispiellosen Preisrückgängen bei Gewerbeimmobilien, insbesondere bei Büros, die aufgrund des Homeoffice-Trends unter Druck geraten. Diese Herausforderungen betreffen zunehmend auch Banken.

Die am Montag veröffentlichten Zahlen verdeutlichen, dass die erhoffte Stabilisierung auf dem Immobilienmarkt länger dauert als von vielen erwartet. Die Preise fallen bereits seit Mitte 2022, und eine Trendwende ist laut Jens Tolckmitt, dem Hauptgeschäftsführer des VDP, noch nicht absehbar. Er betonte, dass auch das Jahr 2024 vorerst weiterhin schwierig bleiben werde.

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Preise in Metropolen etwas stabiler als im Rest der Bundesrepublik

Der Immobilienpreisindex des VDP stützt sich auf umfassende Daten zu Transaktionen von über 700 Banken, was ihn zu einer aussagekräftigeren Analyse macht im Vergleich zu Untersuchungen, die lediglich auf Inseraten basieren. Dies liegt daran, dass beim Verkauf von Immobilien Verhandlungen stattfinden und Abweichungen vom Angebotspreis üblich sind.

Der Hauptgrund für den beobachteten Preisverfall ist der Anstieg der Zinsen, der zu einer Verteuerung von Immobilienfinanzierungen führt. Viele Menschen können sich den Kauf von Immobilien nun nicht mehr leisten, und auch für Großanleger rechnen sich Investitionen nicht mehr. Laut dem Kieler Wirtschaftsforschungsinstitut IfW sind die Preise für Wohnimmobilien in Deutschland im vergangenen Jahr in historischem Ausmaß gesunken, wobei offizielle Daten für das vierte Quartal noch ausstehen.

Entwicklung des VDP-Immobilienpreisindex seit 2010

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Nach Angaben des VDP waren zum Jahresende erneut die Preise für Mehrfamilienhäuser etwas stärker rückläufig als für selbstgenutztes Wohneigentum. In den sieben Metropolen war der durchschnittliche Preisrückgang mit gut fünf Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum geringer als im Bundesschnitt. München und Frankfurt verzeichneten das größte Minus mit jeweils über 6 Prozent, während Köln (4,4 Prozent) und Düsseldorf (4,8 Prozent) das niedrigste Minus aufwiesen.

Die globalen Probleme mit Gewerbeimmobilien erreichen deutsche Banken

Auch zu Beginn des Jahres befindet sich der Immobilienmarkt weiterhin im Abschwung, wie von Tolckmitt betont wurde. Eine Stabilisierung der Wohnimmobilienpreise wird im Sommer erwartet, während bei Gewerbeimmobilien eine Erholung erst gegen Ende des Jahres prognostiziert wird.

Im Bereich der Gewerbeobjekte verzeichnete der VDP Ende 2023 historisch starke Rückgänge, mit einem Preisverfall von 12,1 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum und 4,9 Prozent gegenüber dem Vorquartal. Der Homeoffice-Trend hat die Nachfrage nach Büroflächen verringert, was insbesondere die Bilanzen von US-Banken belastet.

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Die Auswirkungen der Krise sind mittlerweile auch bei deutschen Banken zu spüren. Die Deutsche Pfandbriefbank musste im vierten Quartal ihre Risikovorsorge aufgrund der Krisensituation erhöhen und versuchte kürzlich, Investoren durch eine Stellungnahme zur Liquiditätsausstattung zu beruhigen.

Die Deutsche Bank ist besonders stark im amerikanischen Markt für Gewerbeimmobilien engagiert, wobei sie rund 17 Milliarden Euro an Krediten für US-Gewerbeimmobilien vergeben hat, wovon 7 Milliarden auf Büroflächen entfallen. Obwohl das Geldhaus erklärte, Ausfälle bei Krediten für US-Gewerbeimmobilien verkraften zu können, werden diese voraussichtlich im ersten und wahrscheinlich auch im zweiten Quartal höher ausfallen als gewünscht. Gleichzeitig betonte die Bank, dass das US-Büro-Portfolio lediglich 1,5 Prozent des gesamten Kreditbuchs ausmacht. Quelle

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Marvin Albrecht

Die Entscheidung zwischen Neubau oder Bestand, Single-Apartment oder Reihenhaus stellt für diejenigen, die ihr Geld in Immobilien investieren möchten, eine anspruchsvolle Wahl dar. Es gilt herauszufinden, welche Immobilienobjekte sich sowohl mit als auch ohne Finanzierung besonders lohnenswert gestalten.

In der Niedrigzinsphase erleben Makler mitunter kuriose Geschichten. Beispielsweise von einem Kapitalanleger, der bei einem Nettoeinkommen von 2500 Euro im Monat vorhatte, eine alte Bundeswehrkaserne für 4,5 Millionen Euro zu kaufen, zu modernisieren und als Gewerbeeinheit zu vermieten. Er plante, das gesamte Vorhaben komplett zu finanzieren – und fand sogar eine Bank, die dazu bereit war.

Angesichts der aktuellen Bauzinsen und der geopolitischen Situation zeigen jedoch nicht nur die Banken weniger Risikobereitschaft, auch die Zahl potenzieller Käufer hat sich merklich verringert. Dennoch betonen Immobilienexperten, dass gerade jetzt eine günstige Gelegenheit bestehe, in den Markt einzusteigen. Welche Investitionen sich lohnen und welche nicht, wird dabei zu einer zentralen Frage.

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Neumieten von Wohnungen in Berlin entwickeln sich rasant

Kapitalanleger mit ausreichend finanziellen Mitteln wenden sich gerne an den renommierten Premiummakler Engel & Völkers. In Berlin vermarktet das Unternehmen unter anderem das Neubauprojekt Am Tacheles in Mitte und übernimmt die Vermietung einzelner Eigentumswohnungen. Für solvente Kunden rechtfertigt nicht nur die erstklassige Lage des Projekts das Investment, sondern auch die Tatsache, dass es sich um einen Neubau handelt.

In Berlin gilt die Mietpreisbremse, wodurch ein neuer Mietvertrag maximal zehn Prozent über der ortsüblichen Vergleichsmiete liegen darf. Ausgenommen von dieser Regelung sind Neubauten, wie die Wohnungen Am Tacheles. Die Eigentümer können hier Quadratmeterpreise zwischen 30 und 38 Euro erzielen. Elena Roth, Mitglied der Geschäftsleitung für die Vermietung bei Engel & Völkers in Berlin, betont: „Dies resultiert unter anderem aus der exzellenten Lage und der Einzigartigkeit des Objekts, etwa durch die gestalterische Handschrift namhafter Architekten.“

Die allgemeine Marktentwicklung spielt ebenfalls den Kapitalanlegern in die Hände. „Der Mietmarkt funktioniert immer. Bis jetzt sind die Mieten jedes Jahr kontinuierlich gestiegen“, erklärt Roth. Seit 2015 habe sich in Berlin die Quadratmetermiete im Hochpreissegment jedes Jahr durchschnittlich um 1,50 Euro erhöht, so die Marktexpertin. Zudem sind die Deutschen traditionell eher Mieter als Eigentümer.

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Es zeigt sich ein neues Mietersegment, das besonders Premiumvermietern Freude bereiten dürfte: Menschen, die eigentlich den Wunsch nach Eigentum hegen, sich jedoch aufgrund der Finanzierungskosten für eine Mietwohnung entscheiden. „Diese Gruppe bringt auch etwas mehr Budget für den Mietpreis mit“, betont Elena Roth. Obwohl Mieter und Vermieter sich in einem herausfordernden Marktumfeld begegnen, sei es ihrer Meinung nach aktuell „eine gute Zeit, um einzusteigen“.

Für Kapitalanleger gewinnen Mietobjekte aufgrund der erzielbaren Renditen wieder an Attraktivität. Besonders lukrativ sind dabei Bestandsobjekte mit vergleichsweise niedrigem Kaufpreis in aufstrebenden Lagen. Ein Beispiel hierfür ist die Torstraße in Berlin: Die einst als Schandfleck bekannte zwei Kilometer lange Hauptstraße vom Oranienburger Tor bis Prenzlauer Berg hat sich im Laufe der Zeit gentrifiziert.

Elena Roth von Engel & Völkers erinnert sich an die Situation vor 15 Jahren: „Einige Mieter hatten damals noch ältere Verträge und zahlten nur vier Euro pro Quadratmeter.“ Heute sind die Mieten teilweise auf 25 Euro pro Quadratmeter gestiegen, was zeigt, dass Investoren mit dem richtigen Gespür und in aufstrebenden Lagen durchaus gute Geschäfte machen können.

Immobilien in Hamburg: Potenziale am Flughafen

Die Kunst besteht darin, Potenziale zu entdecken und frühzeitig zu erkennen. Ein Beispiel hierfür findet sich in Hamburg-Langenhorn, in der Nähe des Flughafens, wo Bauten aus den 1960er Jahren stehen. Obwohl sie einer Generalüberholung bedürfen, weisen sie eine solide Bausubstanz auf. Frank Lösche, Baufinanzierungsspezialist bei Dr. Klein in Hamburg, empfiehlt in solchen Fällen einen vergleichsweise geringen Kaufpreis zu nutzen und dann eine Modernisierung durchzuführen. Er warnt jedoch vor Objekten mit mangelnder Bausubstanz und schlechten Energiewerten: „Hier wird es schwer zu kalkulieren, welche Kosten am Ende zu Buche stehen.“

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Für Investoren, die ihre Anlagen finanzieren, ist es heute notwendig, eine deutlich höhere Quadratmetermiete zu erzielen als noch vor drei Jahren. Lösche verdeutlicht dies anhand eines Beispiels: Eine Immobilie, die 7000 Euro pro Quadratmeter kostet und mit 1,0 Prozent finanziert wird, müsste bei einer zweiprozentigen Tilgung mindestens mit 17,50 Euro pro Quadratmeter vermietet werden, um rentabel zu sein.

Obwohl die Kaufpreise leicht gesunken sind – in unserem Beispiel nur noch 6000 Euro pro Quadratmeter -, machen sich die Zinsen umso mehr bemerkbar. Bei einem Zinssatz von 3,25 Prozent und einer einprozentigen Tilgung müssten Vermieter bereits 21,25 Euro pro Quadratmeter aufbringen. Selbst in begehrten Lagen der Hansestadt liegen die Mieten im Schnitt knapp unter 20 Euro pro Quadratmeter. Daher kommt Lösche zu dem Schluss: „Eine Immobilie als Kapitalanlage komplett zu finanzieren, lohnt sich daher aktuell kaum.“

Anmerkung von Marvin Albrecht: Diese Aussage von Herrn Lösche ist zu stark verkürzt und berücksichtigt nicht alle relevanten Punkte bei der Finanzierung einer Immobilie als Kapitalanlage bzw. Investition. Insbesondere sind dabei auch die steuerlichen Aspekte (Zinsen, Abschreibung) zu berücksichtigen, wodurch ein Objekt rentabel sein kann, auch wenn es auf den ersten Blick nicht danach aussieht. Nicht zuletzt hat man bei der Finanzierung einer Immobilie die einzigartige Möglichkeit Vermögen durch Fremdkapital aufzubauen, welches überdies noch durch Dritte (Mieter) effektiv bezahlt wird.

Köln: Hier können sich Investitionen in Immobilien besonders lohnen

Ein entscheidender Faktor spielt auch denen in die Hände, die auf eine Finanzierung angewiesen sind: die Zeit. Matthias Wirtz, Leiter des Bereichs Research bei der Sparkassen-Tochter KSK-Immobilien, betont: „Immobilien sind ideal zur Altersvorsorge und als Investment, das durch Inflation nicht an Wert verliert. Bei der Vermietung erzielt man die Rendite nicht in den ersten zwei Jahren, sondern über einen längeren Zeitraum.“

In der Region Köln sind die Kaufpreise seit Anfang 2022 gesunken. Besonders deutlich fiel die Preiskorrektur bei Immobilien als Kapitalanlage aus im Vergleich zu Selbstnutzerobjekten: Wohnungen als Kapitalanlage sind bei KSK-Immobilien um 35 Prozent günstiger als zur Niedrigzinsphase. Bei Objekten zur Selbstnutzung waren es im Herbst in der Spitze nur 15 Prozent.

Besonders rentabel sind kleine Immobilien, die barrierefrei und energetisch saniert sind. Matthias Wirtz stellt jedoch fest: „Ja, solche Objekte gibt es am Markt, es sind aber zu wenige.“ Neubauten hingegen sind wenig attraktiv. „Die Kaufpreise sind hoch, weil die Baukosten hoch sind. Damit sich solch eine Investition gut rechnet, müssten die Mieten erheblich steigen, etwa um 25 Prozent. Das ist jedoch utopisch.“ Zudem sei die Hauptaufgabe von Immobilien im Portfolio, ein Sicherheitsanker zu sein, und nicht, die höchstmögliche Rendite zu erzielen. Quelle

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Marvin Albrecht

Im vergangenen Jahr erlebten die Immobilienpreise einen beispiellosen Rückgang, wie es seit Jahrzehnten nicht mehr der Fall war. Forscher bezeichnen dieses Phänomen als einzigartig. In den Jahren zuvor hingegen verzeichneten die Preise kontinuierlich einen Anstieg.

Gemäß einer Studie sind die Preise für deutsche Wohnimmobilien im Jahr 2023 so stark gesunken wie seit mindestens 60 Jahren nicht mehr. Eigentumswohnungen verbilligten sich um 8,9 Prozent, Einfamilienhäuser um 11,3 Prozent und Mehrfamilienhäuser um 20,1 Prozent, wie das Kieler Institut für Weltwirtschaft (IfW) bekannt gab.

Bereinigt um die Inflation, also gemessen in aktueller Kaufkraft, zeigt sich eine noch deutlichere Wertminderung: In diesem Fall sanken die Preise sogar um fünf Prozentpunkte mehr. Das IfW betonte, dass die Geschwindigkeit und das Ausmaß des aktuellen Preisverfalls bei Immobilien in Deutschland historisch einmalig seien. Noch nie seit Beginn der Kaufpreissammlungen der Gutachterausschüsse in den 1960er-Jahren seien Immobilienpreise so schnell und stark gesunken.

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Kaufpreise hatten sich vor Preisrückgang teilweise vervierfacht

Dem jüngsten Preisverfall ist jedoch eine Preisrallye vorausgegangen, die laut Wirtschaftsforschern etwa im Jahr 2009 begann. In der Folge stiegen die Preise je nach Segment um das Drei- bis Vierfache, bevor bereits im Jahr 2022 ein plötzlicher Absturz einsetzte. IfW-Präsident Moritz Schularick äußerte sich dazu: „Angesichts des exorbitanten Preisanstiegs seit über zehn Jahren und einem neuen Zinsumfeld ist eine Phase der Preiskorrektur durchaus angebracht und auch im bisherigen Ausmaß gesamtwirtschaftlich nicht besorgniserregend.“

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Im vierten Quartal 2023 hat sich die Geschwindigkeit des Preisverfalls verlangsamt. Im Vergleich zum Vorquartal sanken die Preise für Eigentumswohnungen nur noch leicht um 0,6 Prozent, die für Einfamilienhäuser um 1,2 Prozent. Mehrfamilienhäuser verteuerten sich sogar um 4,7 Prozent, wobei die Schwankungen hier aufgrund der geringen Anzahl an Transaktionen relativ hoch sind.

Allgemeiner Preisrückgang gilt nicht für alle Städte gleichermaßen

Die Verkaufspreise für Eigentumswohnungen in den Top-7-Metropolen Deutschlands (Berlin, Düsseldorf, Frankfurt, Hamburg, Köln, München, Stuttgart) entwickelten sich in unterschiedliche Richtungen. In Köln und Stuttgart sanken die Preise im Quartalsvergleich jeweils um deutliche 3,6 Prozent.

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Es gab jedoch Ausnahmen: In Berlin (-0,4 Prozent), Frankfurt (-0,2 Prozent) und Hamburg (+0,2 Prozent) veränderten sich die Preise kaum oder stiegen sogar leicht an.

„Möglicherweise deutet sich hier der Beginn einer Bodenbildung bei den Immobilienpreisen an“, erklärte Schularick. Die kommenden Quartale werden jedoch erst zeigen, ob sich dies bestätigt. Zumindest das Verhalten der Zentralbanken unterstütze diese Vermutung, da in absehbarer Zeit Zinssenkungen zu erwarten seien. „Somit dürfte auch die Immobilienfinanzierung wieder günstiger werden und damit die Nachfrage beleben“, fügte der Ökonom hinzu. Quelle

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Marvin Albrecht

Ökonomen hatten bereits prognostiziert, dass der Rückgang der Immobilienpreise in naher Zukunft zum Stillstand kommen würde. Nun liegen erste konkrete Zahlen vor, die auf eine Umkehr des aktuellen Trends hinweisen.

Laut einer Studie ist der Abwärtstrend bei den Immobilienpreisen in Deutschland gestoppt. Im Zeitraum von Oktober bis Dezember 2023 stiegen die Kaufpreise für Eigentumswohnungen um 0,8 Prozent im Vergleich zum vorherigen Quartal, wie die Auswertung des arbeitgebernahen Instituts der deutschen Wirtschaft (IW Köln) zeigt. Auch bei Ein- und Zweifamilienhäusern war ein ähnlich hoher Anstieg von 0,6 Prozent zu verzeichnen. Die Experten des IW, angeführt von Michael Voigtländer, interpretieren die Ergebnisse ihres aktuellen Wohnindexes als Anzeichen dafür, dass der Markt eine Phase der Bodenbildung erreicht hat.

Die Phase stärkerer Preisreduktionen scheint demnach in der zweiten Jahreshälfte 2023 beendet worden zu sein, und eine Kehrtwende zeichnet sich ab. Trotzdem liegt das Preisniveau im Vergleich zum ersten Quartal 2022 immer noch mehr als acht Prozent niedriger – sowohl bei Eigentumswohnungen als auch bei Ein- und Zweifamilienhäusern. Insbesondere Wohnungen und Häuser mit schlechter Energiebilanz sind laut der Studie günstiger geworden.

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Sinkende Zinsen und steigende Mieten fördern Nachfrage nach Kaufimmobilien

Das Institut der deutschen Wirtschaft (IW) prognostiziert, dass der Kaufmarkt für Immobilien im Jahr 2024 aufgrund erwarteter weiterer Zinssenkungen für Immobiliendarlehen, deutlicher Mietpreisanstiege und positiver Einkommensentwicklungen der privaten Haushalte eine Phase der Normalisierung durchlaufen wird.

Diese Normalisierung wird voraussichtlich zu einer Erhöhung der Transaktionszahlen führen. Eine abrupte Rückkehr zu den sehr hohen Transaktionsvolumina bis zum Jahr 2021 wird jedoch nicht erwartet. Vielmehr befindet sich der Markt auf dem Weg zu einer schrittweisen Erholung.

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Ein länger beobachteter Trend betrifft hingegen die Nichteigentümer. Seit dem Beginn der Hochinflationsphase im ersten Quartal 2022 und den steigenden Zinsen für Immobiliendarlehen ist eine verstärkte Dynamik bei den Neuvertragsmieten zu beobachten, wie das IW feststellt. Diese Dynamik scheint sich zum Jahresende 2023 weiter verstärkt zu haben.

Im vierten Quartal waren die Neuvertragsmieten um 5,3 Prozent höher als im Vorjahr und 1,6 Prozent teurer als im Vorquartal. Bundesweit sind die Neuvertragsmieten innerhalb von zwei Jahren im Schnitt um 8,7 Prozent gestiegen.

Immobilienkauf könnte aufgrund rasanter Mietsteigerung wieder attraktiver werden

In den größten deutschen Städten verzeichneten die Mietpreise innerhalb kurzer Zeit signifikante Zuwächse. Im Vergleich zum Vorjahr stiegen sie in Berlin mit 9,2 Prozent am stärksten an, gefolgt von Leipzig mit 7,8 Prozent und München mit 7,3 Prozent. Seit Anfang 2022 verzeichneten diese drei Städte die höchsten Mietpreisanstiege, nämlich 17 Prozent in Berlin, 12,2 Prozent in Leipzig und 10,5 Prozent in München. Auch in Köln lag das Plus mit 9,5 Prozent in ähnlicher Höhe.

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Das Institut der deutschen Wirtschaft (IW) warnt davor, dass die Knappheiten auf dem Mietwohnungsmarkt im Jahr 2024 nicht abgebaut werden. Im Gegenteil sei mit geringeren Fertigstellungszahlen zu rechnen.

Angesichts des zunehmend engen Mietwohnungsmarktes mit steigenden Preisen könnten insbesondere junge Familien verstärkt nach Kaufmöglichkeiten suchen. Dies könnte dazu beitragen, dass die Preisentwicklung allmählich auf einen moderaten Wachstumspfad zurückkehrt.

Das Institut der deutschen Wirtschaft (IW) in Köln plant, seinen Wohnindex zukünftig quartalsweise zu erheben. Dieser Index stützt sich auf Daten verschiedener Immobilienplattformen. Quelle

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Marvin Albrecht

Die hohe Nachfrage nach Wohnraum in deutschen Metropolen, der stockende Neubau und Mieter, die in Kostenproblemen stecken, haben den Druck auf dem Wohnungsmarkt erheblich verstärkt. Hingegen zeigen die Kaufpreise für Immobilien einen weiteren Rückgang im Vergleich zum Vorjahreszeitraum auf.

Im zweiten Halbjahr 2023 stiegen die Angebotsmieten in Berlin, Hamburg, München, Köln, Frankfurt, Düsseldorf, Stuttgart und Leipzig im Vergleich zum Vorjahreszeitraum im Durchschnitt um 8,2 Prozent, wie eine Analyse des Immobilienspezialisten Jones Lang LaSalle (JLL) zeigt. Dieser Anstieg war deutlich höher als im entsprechenden Zeitraum des Vorjahres (6,3 Prozent) sowie im Durchschnitt der letzten fünf Jahre (5 Prozent).

Die Untersuchung basierte auf der Auswertung von rund 35.000 Miet- und 41.000 Kaufinseraten für Neubauten und Bestandsgebäude. Es ist zu beachten, dass Angebotsmieten keine verbindlichen Abschlüsse darstellen, da die vereinbarte Miete gelegentlich von den tatsächlichen Zahlungen abweichen kann, wenngleich dies seltener vorkommt als beim Immobilienkauf. Die Experten prognostizieren keinen nachlassenden Aufwärtsdruck auf dem Markt. Es wurde auch festgestellt, dass außerhalb der Metropolen die Mieten in einem langsameren Tempo steigen.

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Berlin nähert sich dem Münchener Niveau – Anstiege in kreisfreien Städten eher moderat

Der Anstieg der Angebotsmieten verlief besonders deutlich in Berlin und Leipzig, mit zweistelligen prozentualen Raten. In der Hauptstadt verzeichnete Jones Lang LaSalle (JLL) sogar einen Anstieg um beeindruckende 21 Prozent. In anderen Metropolen waren die Zuwächse mit Raten zwischen 5 und 7 Prozent vergleichsweise moderater. Seit geraumer Zeit verzeichnen Experten einen erheblichen Anstieg der Mieten in Berlin, den sie auf die starke Zuwanderung zurückführen. Mit durchschnittlich 19,42 Euro pro Quadratmeter und Monat nähert sich die Hauptstadt München (22,50 Euro) als teuerste deutsche Stadt an, so die Einschätzung von JLL.

Die Dynamik in den Metropolen war insgesamt stärker ausgeprägt als in kreisfreien Städten, wo die Angebotsmieten in zwölf Monaten um 4,8 Prozent stiegen. In den Landkreisen verzeichnete man einen Anstieg um 5,5 Prozent.

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Angesichts des Wohnungsmangels erscheint der Anstieg nicht überraschend, betonte der Autor Sören Gröbel. Die Konsequenz davon sei, dass die Kluft zwischen Bestands- und Neuvertragsmieten wachse, was Mieter davon abhalte, umzuziehen.

Dies führe zu einem Teufelskreis: Mit steigenden Mieten verringere sich die Anzahl der inserierten Mietangebote, was die ohnehin angespannte Situation auf dem Wohnungsmarkt weiter verschärfe.

Mieten werden vermutlich weiter steigen – Kaufpreise sinken im Vorjahresvergleich

Der Druck auf dem Wohnungsmarkt intensiviert sich zusätzlich, da der Neubau aufgrund gestiegener Zinsen und Materialpreise in einer Krise steckt. Die Bundesregierung ist von ihrem Ziel, jährlich 400.000 neue Wohnungen zu schaffen, weit entfernt. Das Ifo-Institut prognostiziert, dass im Jahr 2024 voraussichtlich nur 225.000 Wohnungen fertiggestellt werden, im Vergleich zu geschätzten 270.000 im Vorjahr. Besonders auf den Mietmärkten wächst der Nachfrageüberhang, so Sören Gröbel. „Folglich werden die Angebotsmieten weiter steigen.“

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Die JLL-Analyse zeigt indessen, dass der Rückgang der Immobilienpreise beschleunigt wird. Die Angebotspreise für Neubauten und Bestandswohnungen sanken im zweiten Halbjahr in Metropolen durchschnittlich um 7,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Ein Jahr zuvor betrug der Rückgang 1,6 Prozent. Die Preise für Bestandsobjekte fielen zuletzt mit 8,1 Prozent stärker als die für Neubauwohnungen (2,3 Prozent). Zu beachten ist, dass Angebotspreise keine genauen Rückschlüsse auf den tatsächlichen Kaufpreis zulassen, da Verhandlungen zwischen Käufern und Verkäufern üblich sind.

Die jüngsten niedrigen Transaktionszahlen auf dem Immobilienmarkt deuten laut JLL darauf hin, dass die Preisvorstellungen von Käufern und Verkäufern nach wie vor weit auseinander liegen. Angesichts der gestiegenen Kreditzinsen bleibt das Verhältnis von Miet- zu Kaufkosten insgesamt zugunsten der Mieter verschoben, was voraussichtlich noch einige Zeit zu einem zusätzlichen Nachfrageschub auf den Mietwohnungsmärkten führen wird. Quelle

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Marvin Albrecht

Das Bundesbauministerium strebt die Förderung von erschwinglichem und umweltfreundlichem Bauen sowie Wohnen an. In diesem Kontext bietet der Staat verschiedene Unterstützungsmöglichkeiten an. Ein Überblick über bestehende Förderprogramme und aktuelle Änderungen, die dazu beitragen sollen, die Ziele im Bereich bezahlbares und nachhaltiges Wohnen zu realisieren.

Künftige Käufer von Wohneigentum sollen von verbesserten Konditionen profitieren, da das Förderprogramm „Wohneigentum für Familien“ der staatlichen Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) eine doppelt so lange Zinsbindung wie zuvor bieten wird. Die bisherige maximale Zinsbindungsfrist von zehn Jahren wird ab dem 1. März 2024 auf eine 20-jährige Frist erhöht. Dieser Schritt, wie von der Sprecherin des Ressorts unter der Leitung von Bundesbauministerin Klara Geywitz (SPD) erläutert, soll Familien eine längere finanzielle Planungssicherheit ermöglichen.

Es ist wichtig zu beachten, dass das Programm nicht für alle Familien gleichermaßen in Frage kommt. Dennoch gibt es weitere Unterstützungsmöglichkeiten für diejenigen, die Wohneigentum erwerben oder bauen möchten. Zusätzlich sind Fördermittel auch für die Bau- und Immobilienbranche verfügbar. Eine detaillierte Übersicht darüber, wer für welche Unterstützung in Frage kommt, wird angeboten.

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Programm „Wohneigentum für Familien“ (WEF)

Seit dem 1. Juni 2023 ist das KfW-Programm für Familien und Alleinerziehende mit mindestens einem minderjährigen Kind zugänglich. Die Voraussetzung dafür ist ein zu versteuerndes Jahreseinkommen von maximal 90.000 Euro. Pro weiterem Kind erhöht sich diese Einkommensgrenze um 10.000 Euro. Das Förderprogramm richtet sich an den Neubau sowie den Erstkauf von selbst genutzten und klimafreundlichen Wohngebäuden und Eigentumswohnungen.

Unter „klimafreundlich“ versteht man in diesem Kontext den Bau nach dem Effizienzhausstandard EH40. EH40 bedeutet, dass das Gebäude nur 40 Prozent der Energie verbraucht, die für ein gesetzlich definiertes Standardhaus erforderlich ist. Die maximale KfW-Kredithöhe beträgt bei einem oder zwei Kindern 170.000 Euro, bei drei oder vier Kindern 200.000 Euro. Familien mit fünf oder mehr Kindern können einen zinsverbilligten Kredit von bis zu 220.000 Euro beantragen.

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Für Bauvorhaben, die zusätzlich den Vorschriften des Nachhaltigkeitssiegels QNG entsprechen, gelten erweiterte Kreditvolumina: 220.000 Euro bei einem oder zwei Kindern, 250.000 Euro bei drei oder vier Kindern, und ab fünf Kindern sind bis zu 270.000 Euro möglich. Wichtig ist, dass der Antrag bei der KfW gestellt werden muss, bevor mit dem Bau begonnen wird.

Die Zinskonditionen für die Förderkredite orientieren sich am Kapitalmarkt und werden kontinuierlich angepasst, wie von der staatlichen Förderbank erklärt wird. Der festgelegte Zinssatz am Tag der Zusage bei der KfW bleibt für die gesamte Zinsbindungsfrist unverändert gültig.

Programm „Klimafreundlicher Neubau“ (KFN)

Im März 2023 wurde das KfW-Förderprogramm ins Leben gerufen, das ursprünglich hauptsächlich für private Bauherren konzipiert war, aber auch Unternehmen der Bau- und Immobilienbranche sowie Kommunen ansprach.

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Ursprünglich betrug das Fördervolumen 750 Millionen Euro, wurde jedoch im Verlauf des Jahres auf insgesamt 1,68 Milliarden Euro erhöht. Mitte Dezember wurden die Zahlungen vorübergehend ausgesetzt, da die Mittel vollständig ausgeschöpft waren. Die Wiederaufnahme des Programms ist für Februar geplant, wie Bauministerin Geywitz in einem Interview mit dem Handelsblatt bereits zu Beginn dieser Woche angekündigt hat.

Für das Jahr 2024 beträgt das zunächst festgelegte Fördervolumen 762 Millionen Euro. Eine mögliche Aufstockung wird in Betracht gezogen, um einen erneuten Stopp des Programms seitens des Bauministeriums zu vermeiden.

Programm „Klimafreundlicher Neubau im Niedrigpreissegment“ (KNN)

Dieses KfW-Förderprogramm wird als dritte Säule zur Unterstützung des Wohnungsneubaus neben den bestehenden Programmen WEF und KFN etabliert. Der Fokus liegt darauf, Anreize für den Bau von Wohnungen im unteren und mittleren Preissegment zu schaffen. In der Bereinigungssitzung des Haushaltsausschusses des Bundestags wurde erst vergangene Woche der Weg für dieses neue Programm freigemacht.

Die primäre Zielgruppe des Programms ist die Bau- und Immobilienbranche. Derzeit werden die genauen Förderkonditionen ausgearbeitet. Die Ministerin betonte in einem Interview mit dem Handelsblatt, dass die Einführung der neuen KfW-Förderung so rasch wie möglich erfolgen soll, um das Milliardenprogramm zügig auf den Markt zu bringen. Für das laufende Jahr steht insgesamt eine Milliarde Euro für das Programm zur Verfügung.

Programm „Jung kauft Alt“

Es handelt sich hierbei um ein neu angekündigtes Bundesförderprogramm, das ebenfalls über die KfW abgewickelt werden soll. Der Start ist für den Sommer 2024 geplant.

Die primäre Zielgruppe des Programms sind Familien mit minderjährigen Kindern. Konkret fokussiert sich das Programm auf den Erwerb von sanierungsbedürftigen Bestandsgebäuden. Im Gegensatz zu bisherigen Förderprogrammen, die sich ausschließlich auf den Neubau von Wohnungen konzentrieren, zielt dieses Programm darauf ab, auch leer stehende Wohnungen und Häuser abseits der Ballungsräume zu reaktivieren.

Teilnehmer, die einen zinsverbilligten Kredit in Anspruch nehmen, müssen sich auf energetische Sanierungsauflagen einstellen. Die genauen Konditionen des Programms werden derzeit ausgearbeitet. Für das Jahr 2024 steht eine Gesamtfördersumme von 350 Millionen Euro zur Verfügung.

Programm „Gewerbe zu Wohnen“

Dieses neue Förderprogramm des Bundes adressiert den deutschlandweiten Leerstand von Gewerbeimmobilien, insbesondere Büros und Einzelhandelsräumen. Eine Studie des Bundesinstituts für Bau, Stadtentwicklung und Raumordnung (BBSR) hatte prognostiziert, dass in diesem Bereich ein Potenzial von bis zu 235.000 neuen Wohneinheiten besteht.

Die Zielgruppe dieses Förderprogramms ist die Bau- und Immobilienbranche. Die genauen Programmdetails werden derzeit noch ausgearbeitet, und der Förderstart ist für den Herbst geplant. Für das Jahr 2024 steht eine Fördersumme von 120 Millionen Euro zur Verfügung. Dieses Programm zielt darauf ab, den Leerstand von Gewerbeimmobilien zu reduzieren und gleichzeitig neuen Wohnraum zu schaffen. Quelle

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Marvin Albrecht

Deutsche Kreditinstitute erheben Einspruch gegen ein Gesetz, das vom Finanzminister geplant wird und dazu führen könnte, dass bestimmte Haushalte erschwert Zugang zu Baukrediten erhalten.

Deutsche Banken äußern ihre Bedenken bezüglich möglicher neuer Hürden beim Bau und Kauf von Wohnimmobilien. In einem Schreiben an Finanzminister Christian Lindner (FDP) warnen sie vor einem geplanten Gesetz, das der Finanzaufsicht ermöglichen könnte, einkommensabhängige Grenzen für die Vergabe von Wohnimmobilienkrediten einzuführen.

Das Schreiben, datiert vom 15. Dezember und dem Handelsblatt vorliegend, stammt von der Deutschen Kreditwirtschaft (DK), dem Dachverband der deutschen Banken. Die DK betont, dass dieses Gesetz in einer Zeit, in der rund 700.000 Wohnungen fehlen und der Wohnungsneubau fast zum Stillstand gekommen ist, ein unangebrachtes politisches Signal senden würde. Zudem lägen die Wohnimmobiliendarlehenszusagen seit Jahresbeginn etwa 40 Prozent unter dem Niveau des Vorjahres.

Die DK warnt davor, dass das geplante Gesetz unnötigerweise stark in die Geschäftstätigkeit und Managementkompetenz von Banken und Sparkassen eingreifen würde. Dies könnte zu einer erhöhten Verunsicherung auf dem Wohnimmobilienmarkt führen.

Der Hintergrund des Schreibens ist der Plan der Bundesregierung, noch in dieser Legislaturperiode neue einkommensbasierte Instrumente einzuführen. Diese sollen es der Finanzaufsicht ermöglichen, das Verhältnis der Gesamtverschuldung zum Einkommen der Neukreditnehmer sowie das Verhältnis des Schuldendienstes zum Einkommen bei Immobilienfinanzierungen zu begrenzen.

Die Koalitionsfraktionen von SPD, Grünen und FDP hatten dies bereits in ihrem Koalitionsvertrag vereinbart und forderten im November die Bundesregierung auf, zeitnah einen Gesetzesvorschlag vorzulegen, um das Gesetz im ersten Halbjahr 2024 zu verabschieden.

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Experten empfehlen neue Instrumente für Vergabe von Immobilienfinanzierungen

Die Koalition setzt den Empfehlungen des Ausschusses für Finanzstabilität folgend einkommensbasierte Instrumente in der Immobilienfinanzierung um. Dieser Ausschuss besteht aus Vertretern der Finanzaufsicht Bafin, der Bundesbank und des Finanzministeriums und hatte die Einführung solcher Instrumente vorgeschlagen.

Jedoch erfolgt die Reform zu einem ungünstigen Zeitpunkt, da der Immobiliensektor aufgrund gestiegener Kreditzinsen und Baukosten seit Monaten unter Druck steht. Die Stimmung in den Chefetagen der Wohnungsbauunternehmen erreichte im Dezember ein Rekordtief, und Experten, wie Klaus Wohlrabe vom Ifo-Institut, prognostizieren düstere Aussichten für 2024.

Die Banken äußern in einem Protestbrief an Finanzminister Lindner, dass aktuell nicht der richtige Zeitpunkt für Maßnahmen sei, die die Bautätigkeit weiter einschränken und die Wohnungsnot verschärfen könnten.

Des Weiteren argumentieren die Geldinstitute, dass die geplanten Instrumente selektiv einzelne Kundengruppen diskriminieren würden. Insbesondere junge oder größere Familien, Personen mit geringen und mittleren Einkommen sowie Personen mit hohem Vermögen, aber geringem regelmäßigem Einkommen, würden systematisch daran gehindert, eine Wohnimmobilie zu erwerben oder zu bauen.

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Obwohl eine Sprecherin des Finanzministeriums sich nicht zu der internen Korrespondenz mit den Banken äußern wollte, verteidigte sie grundsätzlich die geplanten Maßnahmen. Diese seien international anerkannte Standardinstrumente für risikoreiche Kredite und resultierten aus Lehren, die aus der Finanzkrise gezogen wurden.

Die Sprecherin betonte, dass solche Instrumente in allen deutschen Nachbarländern gängige Praxis seien. Sie wies darauf hin, dass eine Anwendung solcher Instrumente in Deutschland derzeit nicht zur Debatte stehe, wie es auch im aktuellen Finanzstabilitätsbericht der Bundesbank festgehalten sei. Zudem beabsichtige das Finanzministerium, mit der Deutschen Kreditwirtschaft Gespräche über etwaige Bedenken zu führen, und verwies auf das Förderprogramm „Wohneigentum für Familien“, mit dem die Bundesregierung Familien beim Immobilienerwerb unterstütze.

Kreditinstitute kritisieren bürokratischen Aufwand

Die Deutsche Kreditwirtschaft (DK) argumentiert, dass die Finanzaufsicht bereits ausreichende Eingriffsmöglichkeiten am Immobilienmarkt besitzt. Beispielsweise können sie Höchstgrenzen für das Verhältnis von Kredithöhe zum Wert der Immobilie festlegen und bestimmen, bis wann ein Kredit spätestens zurückgezahlt werden muss.

Die geplanten neuen, einkommensabhängigen Instrumente werden von der DK kritisiert. Ihrer Ansicht nach sind sie mit einem erheblichen bürokratischen Aufwand verbunden und bringen nur geringen Nutzen. Die Auseinandersetzung zwischen der DK, der Politik und der Finanzaufsicht über den angemessenen Umgang mit Immobilien besteht bereits seit längerer Zeit.

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Seit Februar 2023 müssen Geldinstitute in Deutschland für Wohnimmobiliendarlehen einen Extra-Kapitalpuffer von 2,75 Prozent über die regulären Anforderungen hinaus vorhalten. Der Ausschuss für Finanzstabilität hatte diese Maßnahme Anfang 2022 beschlossen, um auf Überbewertungen am Immobilienmarkt zu reagieren.

Die Banken kritisieren jedoch diesen Extra-Kapitalpuffer. In einem Protestbrief an Finanzminister Lindner erklären sie, dass diese Puffer eine „bremsende Wirkung“ entfalten würden und dem Bankensektor etwa 200 Milliarden Euro an Kreditvergabepotenzial für den Wohnungsbau entziehen.

Die Finanzaufsicht hält hingegen weiterhin an den Extra-Kapitalpuffern fest. Die damalige Bundesbank-Vorständin und jetzige EZB-Chefaufseherin Claudia Buch betonte im August 2023 in einem Interview mit dem Handelsblatt, dass die Puffer die bestehende Verwundbarkeit im Bankensektor ansprechen und dass dies auch durch den Abschwung der Wirtschaft und den Rückgang der Immobilienpreise nicht beeinträchtigt wird. Quelle

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Ihr
Marvin Albrecht

Auf einer Sonder-Bauministerkonferenz hat die Bundesregierung beschlossen, die Fördermittel für den sozialen Wohnungsbau sowie das Programm Junges Wohnen von bisher 2,5 Milliarden Euro auf 3,15 Milliarden Euro zu erhöhen.

Die Länderbauminister und die Bundesbauministerin Klara Geywitz (SPD) haben während einer digitalen Sonder-Bauministerkonferenz (BMK) am 11. Januar beschlossen, die Fördermittel für den sozialen Wohnungsbau und das Programm Junges Wohnen im Jahr 2024 von bisher 2,5 Milliarden Euro auf 3,15 Milliarden Euro zu erhöhen.

Um die Finanzierung zu gewährleisten, bleibt die geforderte Mindestfinanzierung der Bundesländer grundsätzlich bei 30 Prozent. Ursprünglich plante die Bundesregierung, den Ko-Finanzierungsanteil kurzfristig auf mindestens 40 Prozent für die gesamte Förderung im Jahr 2024 zu erhöhen. Aufgrund bereits abgeschlossener Haushaltsplanungen in einigen Ländern bestand jedoch die Gefahr, dass die zusätzlichen Gelder nicht genutzt werden könnten. Der Kompromiss sieht nun vor, dass die Erhöhung von 615 Millionen Euro einmalig nur für die zusätzlichen Fördermittel gilt.

Im Jahr 2023 haben die Bundesländer gemäß den offiziellen Angaben der Bauministerkonferenz (BMK) insgesamt 2,9 Milliarden Euro an eigenen Mitteln investiert, um die Schaffung von bezahlbarem Wohnraum zu unterstützen. Die Details der Ko-Finanzierung werden für jedes Programmjahr in Verwaltungsvereinbarungen zwischen dem Bund und den Ländern festgelegt.

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Schnelleres Planen und Bauen von Wohnungen durch Bund-Länder-Pakt

Am 6. November 2023 haben Bund und Länder einen Pakt zur Förderung von schnellerem Bauen und Planen geschlossen, um bürokratische und rechtliche Hürden zu beseitigen. Die geplanten Maßnahmen im Überblick:

  1. Verzicht auf Bebauungsplan: Durch eine zeitlich begrenzte Sonderregelung im Baugesetzbuch (§ 246 e BauGB) kann auf einen Bebauungsplan verzichtet werden, wenn die betreffende Kommune zustimmt.
  2. Genehmigungsfiktion: Die Länder werden befristet bis 2026 eine bundesweit einheitliche Genehmigungsfiktion von drei Monaten für Genehmigungsverfahren im Wohnungsbau einführen. Wird innerhalb dieser Frist nicht über den Antrag entschieden, gilt die beantragte Genehmigung als erteilt.
  3. Genehmigungsfreie Aufstockung: Die Länder werden Nutzungsänderungen von Dachgeschossen zu Wohnzwecken unter bestimmten Bedingungen genehmigungsfrei stellen.
  4. KfZ-Stellplatzpflicht entfällt: Die Länder werden Regelungen zu Kfz-Stellplatzanforderungen im Bauordnungsrecht vereinheitlichen und anpassen, sodass die Kfz-Stellplatzpflicht bei Umbauten und Aufstockungen von Wohnraum entfällt. Fehlende Parkplätze dürfen im Fall von Ergänzungen im Wohnungsbestand kein Hindernis für die Schaffung neuen Wohnraums sein.
  5. Einführung eines Gebäudetyps E: Der Bund setzt sich für die Einführung eines Gebäudetyps E (normenreduziert) ein und berücksichtigt dabei die zivilrechtlichen Aspekte transparenter Vertragsgestaltung und -praxis. Eine Leitlinie und Prozessempfehlung werden erarbeitet. Die Bayerische Staatsregierung hat bereits im Sommer 2023 mit einer Änderung der Bayerischen Bauordnung (Art. 63 BayBO) einen Grundgedanken des Gebäudetyps E im öffentlichen Recht umgesetzt und startete im Januar 2024 mit Pilotprojekten.
  6. Serielles und modulares Bauen: Die Länder werden Regelungen einführen, damit bereits erteilte Typengenehmigungen für serielles, modulares und systemisches Bauen bundesweit Gültigkeit erhalten.

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Dieser Pakt stellt laut dem Bundesbauministerium einen Baustein dar, der sich in eine Reihe von Maßnahmen der Bundesregierung zur Beschleunigung von Planung und Genehmigung beim Bauen einfügt. Er soll das im September 2023 von der Koalition auf den Weg gebrachte 14-Punkte-Paket für zusätzliche Investitionen in den Bau von bezahlbarem Wohnraum ergänzen.

Sozialer Wohnungsbau mit Kompromiss

Bayern, unter der Leitung von Minister Christian Bernreiter (CSU), hat den Vorsitz der Bauministerkonferenz für die Jahre 2024 und 2025 übernommen. Minister Bernreiter bewertete den kürzlich beschlossenen Kompromiss als ein positives Signal für die Wohnungs- und Bauwirtschaft.

Er betonte, dass beide Seiten die Dringlichkeit des Themas erkannt hätten. Bundesbauministerin Geywitz äußerte sich optimistisch und erklärte, dass die Gelder nun freigegeben werden können. Die genauen Fördermodalitäten bis 2026 sollen bis zur ersten Jahreshälfte 2024 festgelegt werden. Quelle

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Ihr
Marvin Albrecht


Viele Anleger an den Börsen gehen davon aus, dass die Inflationsrate im Jahr 2024 abnimmt und die Zentralbanken infolgedessen die Leitzinsen senken werden. Diese Erwartung spiegelt sich ebenfalls bei den Bauzinsen wider, die erheblich gesunken sind.

Seit Wochen verzeichnen die Bauzinsen einen kontinuierlichen Rückgang. Laut einer aktuellen Studie sind sie nun für Immobilienkäufer mit ausgezeichneter Kreditwürdigkeit auf unter 3 Prozent gefallen. Zum Jahresanfang lagen die optimalen Zinssätze für zehnjährige Baufinanzierungen demnach bei 2,93 Prozent, was einen Rückgang um 0,36 Prozentpunkte im Vergleich zum 1. Dezember 2023 bedeutet. Dies geht aus einer Analyse des Vergleichsportals Check24 hervor.

Ingo Foitzik, Geschäftsführer Baufinanzierung bei Check24, erklärte: „Die gesunkenen Renditen für zehnjährige Bundesanleihen und die sich entspannende Inflation sorgen für fallende Bauzinsen.“ Diese Entwicklung sei von den Banken bereits berücksichtigt worden.

Für Immobilienkäufer könnte dies bedeutende Auswirkungen haben. Ein Beispiel verdeutlicht dies: Bei einer Baufinanzierung von 400.000 Euro und einem Bestzinssatz von 2,93 Prozent entstehen Zinskosten in Höhe von 104.569 Euro bis zum Ende der zehnjährigen Sollzinsbindung, so Check24.

Die monatliche Rate beläuft sich in diesem Fall auf 1643 Euro. Im Vergleich zu einem Zinssatz Anfang Dezember von 3,29 Prozent könnten Käufer somit 12.673 Euro an Zinskosten einsparen und gleichzeitig eine um 120 Euro niedrigere Monatsrate erzielen.

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Börsen hoffen auf Senkungen des Leitzinssatzes

Am Kapitalmarkt besteht eine hohe Erwartung, dass die Zentralbanken im Jahr 2024 angesichts einer rückläufigen Inflation die Leitzinsen senken werden. Obwohl die Teuerungsrate in der Eurozone, die für die Europäische Zentralbank (EZB) entscheidend ist, im Dezember auf 2,9 Prozent angestiegen ist, zeigt sich für das gesamte Jahr 2023 eine tendenzielle Abschwächung der Inflation. Im Herbst 2022 erreichte sie noch ein Rekordhoch von 10,7 Prozent.

Die Renditen von zehnjährigen Bundesanleihen haben seit ihrem Höchststand im Herbst deutlich nachgelassen, und in Folge dessen sind auch die Bauzinsen gesunken, die sich daran orientieren. Die Frankfurter FMH-Finanzberatung beobachtet für Immobilienkredite mit zehn Jahren Laufzeit einen Rückgang der Bauzinsen um etwa 0,8 Prozentpunkte seit Ende Oktober.

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Laut Check24 betragen die durchschnittlichen Bauzinsen über zehn Jahre derzeit 3,16 Prozent. Bei einer Finanzierung von 400.000 Euro und diesem Zinssatz würden sich Zinskosten von 112.670 Euro bis zum Ende der zehnjährigen Sollzinsbindung ergeben, wie das Vergleichsportal vorrechnet. Die monatliche Rate würde in diesem Fall bei 1720 Euro liegen. Im Vergleich zu einem Durchschnittszins im vergangenen Dezember von 3,34 Prozent könnten Immobilienkäufer somit 6329 Euro an Zinskosten einsparen und gleichzeitig eine um 60 Euro niedrigere Monatsrate erzielen.

Weiter fallende Zinsen sind eher unwahrscheinlich

Der Check24-Experte Foitzik geht nicht davon aus, dass der Trend der fallenden Bauzinsen anhält. „Wir erwarten in den kommenden Wochen eher eine Seitwärtsbewegung als stark fallende Zinsen“, erklärt er. Ökonomen der Deutschen Bank teilen diese Einschätzung und prognostizieren im Verlauf des Jahres steigende Bauzinsen.

Der Analyst Jochen Möbert geht davon aus, dass die Inflation in Deutschland aufgrund steigender Löhne über 2 Prozent bleiben könnte. Daher erwartet er, dass die Hypothekenzinsen im Laufe des Jahres 2024 wieder ansteigen werden. Bis zum Ende des Jahres 2024 geht er davon aus, dass die Zinssätze für Hypotheken mit einer Laufzeit von fünf bis zehn Jahren wieder auf 3,8 Prozent steigen werden, wie er in einer aktuellen Studie festhält. Quelle

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Ihr
Marvin Albrecht