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Die gegenwärtig hohen Zinsen stellen eine Herausforderung für die Finanzierung des eigenen Wohnraums dar. Dennoch zeigt eine aktuelle Studie erneut, dass der Kauf einer Immobilie zur Eigennutzung in den meisten Regionen nach wie vor eine lohnenswerte Option ist. Es gibt jedoch eine wichtige Einschränkung zu beachten.

In drei von vier Landkreisen und kreisfreien Städten lohnt sich Kauf finanziell mehr als mieten

Die Entscheidung, ob man zur Miete wohnen oder eine Immobilie kaufen sollte, kann in finanzieller Hinsicht eine der bedeutendsten im Leben sein. Angesichts steigender Mietkosten und fallender Immobilienpreise würde die Antwort eigentlich klar sein, wenn nicht gleichzeitig die Finanzierungskosten für Immobilienkredite stark gestiegen wären.

Es steht jedoch fest, dass Wohnimmobilien in Deutschland zu den stabilsten Anlageklassen gehören und weiterhin effektiven Schutz vor Inflation bieten. Dies ist das Hauptergebnis des aktuellen Wohnkostenreports, der von Accentro, einem börsennotierten Immobilienunternehmen, in Zusammenarbeit mit dem Institut der deutschen Wirtschaft (IW) Köln erstellt wurde.

Gemäß der aktuellen Studie war im vergangenen Jahr der Kauf einer Wohnung oder eines Hauses zur Eigennutzung in 328 von 401 deutschen Landkreisen und kreisfreien Städten kostengünstiger als das Mieten. Im Durchschnitt zahlten Käufer 10,04 Euro pro Quadratmeter für ihre eigene Wohnung, während Neuvertragsmieten für vergleichbare Wohnungen bei 10,90 Euro pro Quadratmeter lagen. Im Schnitt ergab sich somit ein Kostenvorteil von etwa acht Prozent beim Kauf im Vergleich zur Miete, wobei dieser Wert nicht nur die Finanzierungskosten, sondern auch die Unterhaltskosten für selbstgenutztes Wohneigentum berücksichtigt.

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Laut den Angaben von Immobilienhändlern gehören Wohnimmobilien, insbesondere in Deutschland, zu den stabilsten Anlageklassen und bieten angesichts hoher Inflationsraten einen soliden Schutz vor Wertverlust. Dies wird in dem Bericht betont. Das Verhältnis zwischen dem Kauf und der Miete dürfte sich sogar weiterhin zugunsten des Kaufs verschieben, da aufgrund der Inflation weitere Anstiege bei den Mietpreisen zu erwarten sind, was sich positiv auf die finanziellen Vorteile für Eigenheimbesitzer auswirken könnte. Besonders deutlich sind diese Vorteile für Käufer von selbstgenutztem Wohneigentum in den „Top 7“ deutschen Städten, nämlich Berlin, Düsseldorf, Frankfurt am Main, Hamburg, Köln, München und Stuttgart. Das Berliner Umland wird als Favorit genannt, da Experten in vielen Kreisen klare Kostenvorteile von 20 Prozent oder mehr erkennen.

Der Haken: Rasante Preisanstiege wie in den vergangenen zehn Jahren sind nicht mehr sehr wahrscheinlich

Die Studie zeigt, dass die Kosten für selbstgenutztes Wohneigentum im vergangenen Jahr im Vergleich zu 2021 signifikant gestiegen sind, was den Vorteil des Kaufens gegenüber dem Mieten verringert hat. Dieser Anstieg wird hauptsächlich auf die rasche und starke Zunahme der Fremdkapitalzinsen für Immobiliendarlehen zurückgeführt. Für Käufer, die über erhebliches Eigenkapital verfügen, spielt dies eine geringere Rolle. Personen, die jedoch einen erheblichen Teil ihres Immobilienerwerbs finanzieren müssen, sind benachteiligt, da sie wesentlich höhere Zinsen zahlen. Dadurch schrumpft der Unterschied zwischen Mieten und Kaufen.

Die Autoren der Studie, Pekka Sagner und Michael Voigtländer, betonen jedoch, dass trotz der nach wie vor bestehenden Argumente für den Immobilienkauf eine wichtige Einschränkung gilt: Die Ära der enormen Preissteigerungen bei Wohneigentum ist vorbei. Die Studienautoren prognostizieren, dass der Wohneigentumsmarkt bis Ende 2023 wieder an Fahrt gewinnen wird. Allerdings ist ein automatischer Preisanstieg, wie er fast ein Jahrzehnt lang stattgefunden hat, nicht mehr garantiert. Der genaue Zeitpunkt für die Erholung der Transaktionsvolumina hängt auch davon ab, wann die Inflationsraten auf ein niedrigeres Niveau zurückgehen.

Quelle / In vielen Regionen Deutschlands kann man mit dem Immobilienkauf Geld sparen

Andere Studien belegen auch, dass sich kaufen weiterhin lohnt

Die Experten des Hamburgischen Weltwirtschaftsinstituts (HWWI) haben im Rahmen des Postbank Wohnatlas ebenfalls eine Analyse durchgeführt, um herauszufinden, in welchen Regionen es vorteilhafter ist, zu mieten, und wo der Erwerb von Immobilieneigentum in Betracht gezogen werden sollte. Die ermittelten Ergebnisse bieten einen umfassenden Einblick in die bundesweite Situation auf dem Immobilienmarkt und bringen dabei so manche überraschende Erkenntnisse ans Licht.

Für diese Analyse wurde eine 70-Quadratmeter-Wohnung als Grundlage verwendet. Die Berechnung beruhte auf einem Zinssatz von 4,6 Prozent, einer Anfangstilgung von 2,1 Prozent und einem Eigenkapitalanteil von 20 Prozent. Dabei wurden keine Nebenkosten wie Grunderwerbsteuer, Notarkosten oder Umbauten berücksichtigt. Dies vereinfacht zwar die Berechnung, verringert jedoch die Aussagekraft der Ergebnisse in gewissem Maße.

Für die Mietberechnung wurde die lokale Nettokaltmiete als Grundlage verwendet. Unter der Annahme einer marktüblichen Finanzierung ergibt sich laut Einschätzung des Hamburgischen Weltwirtschaftsinstituts (HWWI) und der Postbank ein interessanter Trend in Ostdeutschland: Am deutlichsten zeigt sich der Vorteil des Immobilienkaufs im Landkreis Mansfeld-Südharz in Sachsen-Anhalt. Hier betrug im Jahr 2022 der Anteil des Haushaltseinkommens, der für die Kreditfinanzierung einer Wohnung aufgebracht werden musste, lediglich 9,6 Prozent, während für die Mietzahlung dagegen 11,9 Prozent des Einkommens fällig waren.

Eine gängige Faustregel besagt, dass Wohnkosten nicht mehr als 30 Prozent des verfügbaren Haushaltseinkommens ausmachen sollten. Die Experten stellen jedoch fest, dass es für Durchschnittshaushalte in vielen deutschen Regionen im Jahr 2022 zunehmend schwierig wurde, diese Obergrenze einzuhalten. Demnach hätte der Kauf einer 70-Quadratmeter-Wohnung für einen durchschnittlichen Haushalt in 256 von 400 Landkreisen und kreisfreien Städten im vergangenen Jahr mit weniger als einem Viertel des verfügbaren regionalen Haushaltseinkommens finanziert werden können, wobei in gut der Hälfte dieser Fälle weniger als 20 Prozent des Haushaltseinkommens erforderlich waren. Die restlichen Regionen waren hingegen erheblich teurer.

Auch in Bremen, Oldenburg und im Landkreis Oldenburg lohnt sich der Immobilienkauf oftmals

Gemäß der Studie lässt sich auch in den beliebten Lagen in Bremen, Oldenburg und im Landkreis Oldenburg und Umgebung Geld beim Immobilienkauf sparen. Die Einsparpotenziale sehen dabei wie folgt aus:

Vorteil eines Selbstnutzers gegenüber Mieten:

  • Bremen: 21,80% Kostenvorteil
  • Oldenburg: 19,90% Kostenvorteil
  • Landkreis Oldenburg: 25,50% Kostenvorteil
  • Landkreis Ammerland: 17,10% Kostenvorteil
  • Landkreis Diepholz: 29,60% Kostenvorteil
  • Landkreis Vechta: 10,00% Kostenvorteil
  • Landkreis Cloppenburg: 39,30% Kostenvorteil
  • Landkreis Wesermarsch: 20,70% Kostenvorteil
  • Landkreis Osterholz: 29,20% Kostenvorteil
  • Landkreis Verden: 30,60% Kostenvorteil

Natürlich hängt diese Betrachtung immer von den individuellen Finanzierungsbedingungen, dem Kaufpreis der Immobilie und von anderen Faktoren ab, dennoch lässt sich diese Studie gut für eine grobe Einordnung zurate ziehen um zu prüfen, ob sich der Kauf vielleicht doch mehr lohnt, als die langfristige Miete. Schließlich baut man mit dem Kauf das eigene Vermögen aus, statt bei der Miete das Vermögen anderer zu mehren.

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Marvin Albrecht



Sie möchten eine Modernisierung an Ihrer Immobilie vornehmen, das Dach neu eindecken lassen oder die Wärmedämmung verbessern lassen? Mit dieser neuen Finanzierungsvariante können Sie sich das Vorhaben trotz gestiegener Zinsen bequem und langfristig planbar leisten.

Bis zu 50.000 Euro für wohnwirtschaftliche Zwecke ohne Grundschuld oder Hypothek

Die gestiegenen Zinsen machen es für viele Immobilieneigentümer schwierig und teuer, Geld für eine anstehende Modernisierung, eine Sanierung, längst überfällige Renovierungsarbeiten oder andere Vorhaben zu erhalten.

Die Banken haben nun darauf reagiert und bieten Geld für die Modernisierung einer Immobilie bis 50.000€ ohne grundschuldliche Besicherung zu Konditionen, die weit besser sind als die für ein Privatdarlehen/Konsumkredit. Unverbindliche Anfrage stellen

Vorteile:

  • Keine neue Grundschuld auf der Immobilie
  • Darlehen wird rein auf Bonität abgestellt
  • lange Laufzeit
  • niedrige, planbare Rate
  • kein Verwendungsnachweis
  • Auszahlung direkt aufs Konto von einem deutschen Kreditinstitut 

Nachteile:

  • Nur für wohnwirtschaftliche Verwendung:
    z.B. Heizungserneuerung, Solar- und Photovoltaikanlagen, Dacherneuerung, Innen- und Außenausbau, Modernisierungsmaßnahmen, Sanierungsmaßnahmen, Renovierungsarbeiten, Baderneuerung, Fenstererneuerung etc. (Ausnahmen möglich)

Beispielrate:

  • 50.000,00 € Darlehen bekommen Sie in der Regel ab einer Rate von ca. 325 € monatlich (Laufzeit bis Volltilgung ca. 24 Jahre, Zinsbindung bis zur Volltilgung)

Voraussetzungen:

  • Gute Bonität und stabile Einkommenssituation
  • Saubere Schufa
  • Keine neuen Darlehen und Grundschulden/Hypotheken in der Schufa in den letzten 2 Jahren 
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Die Alternative ist durch negative Begleiteffekte meist teuer und unattraktiver

Die Finanzierung von Modernisierungsvorhaben mit einem Kreditvolumen bis 50.000 Euro gelingt bisher meist nur mithilfe von zwei Optionen, die erhebliche Nachteile bergen.

  1. Privatdarlehen/Kredit zur freien Verwendung
    Nachteile: Hohe Zinsen, starke Beeinträchtigung der Kreditwürdigkeit durch negative Schufaeinordnung von Privatdarlehen und Konsumkrediten, hohe Vorfälligkeitsentschädigung bei vorzeitiger Ablösung, Laufzeiten max. 8-10 Jahre, hohe monatliche Belastung
  2. Immobiliardarlehen:
    Nachteile: Unter 100.000 € Darlehensvolumen meist Minderbetragszuschläge bei den Finanzierungszinsen, nachrangige Eintragung vom Darlehen im Grundbuch, Notar- und Grundbuchkosten durch grundschuldliche Besicherung und Eintragung der Grundschuld, hohe Vorfälligkeitsentschädigung bei vorzeitiger Ablösung, Zinsänderungsrisiko nach Ende der Zinsbindung

Somit bietet sich in vielen Fällen die neue Variante an, da sie günstiger, unbürokratischer und langfristig planbarer ist, als die herkömmlichen Optionen.

Davon ausgenommen sind zum Beispiel Fälle, bei denen innerhalb der nächsten 24 Monate eine Anschlussfinanzierung oder Prolongation des bestehenden Darlehens ansteht. In diesem Fall lohnt es sich in der Regel, das neue Darlehen um die Summe der Modernisierungsmaßnahmen zu erhöhen.

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Wie sich das neue Darlehen für Banken rechnet obwohl es deutlich günstiger ist

Die finanzierenden Banken merken durch die seit 2022 erheblich gestiegenen Zinsen einen starken Rückgang in der Anzahl der Bau- und Immobilienfinanzierungen, die einen großen Teil des Basisgeschäfts der Banken ausmachen.

Auch wenn sich der Markt inzwischen stabilisiert hat und die Nachfrage nach Krediten für Immobilien wieder steigt, müssen die Banken dennoch Mittel und Wege finden um das sehr wichtige Finanzierungsgeschäft wieder anzukurbeln. Hier bietet es sich an, unkonventionell zu agieren und neue Produkte und Ideen auf den Markt zu bringen.

Durch die kommenden EU-Vorgaben zur Verbesserung der Energiebilanz der Wohngebäude und den immer teurer werdenden Neubauimmobilien, wird der Ruf nach bezahlbaren Modernisierungskrediten immer lauter. Die Herausgabe von attraktiven Konditionen ist daher die logische Konsequenz.

Bei Darlehen in einer Größenordnung von bis zu 50.000 € ist das Risiko in den meisten Fällen überschaubar und die Banken finanzieren sich über die lange Laufzeit der Darlehen. Dadurch ergeben sich attraktive Konditionen für Darlehensnehmer und eine Ausweitung des Kreditvolumens für die finanzierenden Banken. Beide Seiten profitieren gleichermaßen.

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Marvin Albrecht



Die rasant steigenden Mieten setzen zahlreiche Menschen an vielen Orten unter erheblichen Druck. Als Reaktion darauf plant die SPD eine verstärkte Regulierung des Wohnungsmarktes, um die Spielräume für Mietsteigerungen einzuschränken.

Pläne sehen Begrenzung der Mieterhöhungen auf 6% innerhalb von drei Jahren vor

Die SPD strebt eine verstärkte Begrenzung von Mieterhöhungen an. Verena Hubertz, stellvertretende Fraktionsvorsitzende der SPD, betonte in einem Interview mit der „Bild am Sonntag“, dass eine Atempause für Mieter dringend erforderlich sei. Sie plädiert für einen dreijährigen Mietenstopp. Angesichts der beträchtlichen Anstiege der Mieten und der stark zunehmenden Neben- und Heizkosten aufgrund des Konflikts in der Ukraine sieht die SPD laut Hubertz einen dringenden Handlungsbedarf.

Gemäß den Plänen der SPD sollen Vermieter jedoch auch weiterhin die Möglichkeit haben, die Miete anzupassen – allerdings nur um maximal sechs Prozent innerhalb von drei Jahren in Gebieten mit angespanntem Wohnungsmarkt. Dies soll nur erlaubt sein, bis die Miete das Niveau der ortsüblichen Vergleichsmiete erreicht hat. Im Rahmen der bevorstehenden Klausur der Bundestagsfraktion am Montag wird über einen Maßnahmenkatalog zur Stärkung des Mieterschutzes beraten und entschieden.

Derzeit besteht eine allgemeine Obergrenze für Mieterhöhungen von 20 Prozent innerhalb von drei Jahren. In Regionen mit einem angespannten Wohnungsmarkt beträgt diese Grenze 15 Prozent. Im Koalitionsvertrag hatten die Parteien der Ampel-Koalition vereinbart, diese Begrenzung auf elf Prozent herabzusetzen. Die SPD-Fraktion ist jedoch angesichts der aktuellen besorgniserregenden Wohnungsmarktsituation der Meinung, dass dieser Schritt nicht ausreichend ist.

Ein entsprechendes Beschlussdokument für die bevorstehende Fraktionsklausur in der kommenden Woche, über das auch die Nachrichtenagentur dpa informiert, wurde bereits vom geschäftsführenden Fraktionsvorstand verabschiedet. Es soll auf der Klausur in Wiesbaden mit einer größeren Anzahl von Teilnehmern diskutiert werden.

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SPD setzt auch Indexmietverträge und Kaufnebenkosten beim Immobilienerwerb auf den Prüfstand

In diesem Zusammenhang wird ebenfalls eine Lösung für Indexmietverträge gefordert. Diese Mietverträge, die an die Inflationsrate gekoppelt sind, haben sich zu einem Problem entwickelt, da die Preise – und somit die Mieten – aufgrund des Ukrainekriegs stark angestiegen sind. Die SPD argumentiert, dass die bisherige Regelung in vielen Fällen zu Mietsteigerungen von über zehn Prozent pro Jahr geführt hat. Als Lösungsansatz schlägt die SPD nun vor, Indexmieten nicht mehr an die Inflationsrate, sondern an die allgemeine Entwicklung der Nettokaltmieten zu binden. Alternativ sollte zumindest eine wirksame Begrenzungsgrenze für derartige Verträge eingeführt werden.

Die SPD plant auch Maßnahmen gegen hohe Nebenkosten beim Kauf von Wohnungen oder Häusern. Künftig sollen Käufer nur dann Maklergebühren zahlen müssen, wenn sie den Makler persönlich beauftragt haben. Für Notarkosten soll eine Pauschalregelung gelten.

Rückläufige Zahl von Neubauvorhaben drückt zusätzlich auf den Mietwohnungsmarkt

Die Fraktion äußert Bedenken in Bezug auf die Energiestandards für Neubauten. Angesichts der gegenwärtigen Gegebenheiten im Bau- und Wohnungssektor möchte die Fraktion die Einhaltung des EH40-Standards im Neubau weiterhin durch Fördermaßnahmen unterstützen und vorerst nicht die Verschärfung der Baukosten durch eine Einführung eines neuen, anspruchsvolleren Effizienzstandards verfolgen. Dieser Schritt wird vor allem deshalb zurückgestellt, weil strengere Dämmvorgaben die Baukosten zusätzlich erhöhen würden.

Die ohnehin angespannte Situation auf dem Wohnungsmarkt hat sich jüngst aufgrund der Coronapandemie und des Ukrainekriegs weiter verschärft. Sowohl die Kosten für Bauvorhaben als auch die damit verbundenen Kredite sind angestiegen. Gleichzeitig herrscht ein Fachkräftemangel in der Branche.

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Marvin Albrecht


In vielen deutschen Städten sind die Immobilienpreise seit dem Höchststand im Jahr 2022 deutlich gesunken. Wir zeigen Ihnen welche Städte preislich attraktiver geworden sind und erläutern, warum die Preise bald wieder steigen könnten.

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Seit ihrem Höchststand im Jahr 2022 sind die Immobilienpreise in zahlreichen Städten rückläufig. Jedoch zeigt sich, dass es an einigen Standorten kaum Veränderungen gibt. Während in Hannover ein Rückgang von 16,9 Prozent verzeichnet wurde, beschränkte sich dieser in Berlin lediglich auf 3,3 Prozent.

Derzeit könnte sich eine günstige Gelegenheit für den Immobilienkauf abzeichnen, da eine zukünftige Preissteigerung in Aussicht steht.

Stärkster Preisrückgang in Hannover

In Deutschland, vor allem in größeren Städten, wird Wohnraum als kostspielig und schwer verfügbar angesehen. Allerdings zeigen die Ergebnisse einer Untersuchung von Immowelt, dass die Kaufpreise für Immobilien in vielen Städten des Landes gesunken sind. Laut der Analyse liegen die Preise in sämtlichen 14 untersuchten Städten unterhalb des Höchststands im Jahr 2022, wobei nach wie vor deutliche Unterschiede erkennbar sind.

Die Analyse basierte auf den auf immowelt.de gelisteten Angeboten in diesen 14 Städten. Verglichen wurden die Preise für Bestandswohnungen (75 Quadratmeter, 3 Zimmer, 1. Stock, Baujahr 1990er-Jahre) aus dem Jahr 2022 mit denen vom 1. August dieses Jahres. Besonders bemerkenswert ist der signifikante Preisrückgang in Hannover, wo die Preise um ganze 16,9 Prozent gesunken sind. Wie Immowelt berichtet, fiel der Preis für eine 75 Quadratmeter-Wohnung von 307.000 Euro auf 255.000 Euro.

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Berlin zeigt kaum Veränderungen bei Kaufpreisen für Immobilien

Die zweite Position belegt Dresden, wo die Kaufpreise laut der Analyse um 13 Prozent gesunken sind. Somit beträgt der aktuelle Preis für eine vergleichbare Wohnung dort 192.000 Euro. Deutliche prozentuale Preisrückgänge verzeichnen auch Bremen, Stuttgart und München.

Hingegen präsentiert sich die Situation in der deutschen Hauptstadt anders: In Berlin sind die Preise lediglich um 3,3 Prozent gesunken. Die nachfolgende Tabelle veranschaulicht die Entwicklungen in den 14 untersuchten Städten.

Quelle: Immowelt.de

Aktueller ist vermutlich ein guter Zeitpunkt für den Kauf einer Immobilie

Der höchste prozentuale Rückgang der Kaufpreise bedeutet jedoch nicht zwangsläufig, dass die Immobilienpreise insgesamt am niedrigsten sind. Denn obwohl die Preise in München um 10,8 Prozent gesunken sind, bleibt die bayerische Hauptstadt nach wie vor die kostspieligste Stadt in Deutschland, wenn es um den Erwerb von Immobilien geht.

Der durchschnittliche Preis für eine 75 Quadratmeter-Wohnung liegt bei 638.000 Euro. Im Gegensatz dazu kostet eine vergleichbare Wohnung in Berlin, obwohl dort der Rückgang weniger stark ausfiel, etwa 384.000 Euro.

Laut Felix Kusch, dem Geschäftsführer von Immowelt, könnte aufgrund der gesunkenen Preise derzeit eine günstige Gelegenheit für den Immobilienkauf bestehen. Aktuell könnten Käufer von den derzeitigen Preisen profitieren und Einsparungen erzielen, während in der Zukunft eine erneute Zunahme der Immobilienpreise zu erwarten ist. Hierzu haben wir vor Kurzem berichtet.

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Das Baufinanzierungsgeschäft zeigt eine erfreuliche Erholung, da im Juni das Volumen an neuen Krediten erneut einen leichten Anstieg verzeichnete. Gleichzeitig lässt der einstige Aufschwung bei Bausparverträgen langsam nach.

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Anzeichen deuten darauf hin, dass das Baufinanzierungsgeschäft allmählich wieder an Fahrt gewinnt. Im Juni verzeichneten Daten der Bundesbank einen Anstieg des Volumens neuer vergebener Baukredite auf etwa 14 Milliarden Euro. Dies stellt eine Steigerung gegenüber den 13,7 Milliarden Euro im Mai und den 13 Milliarden Euro im April dar.

Tomas Rederer, Partner bei der Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsfirma PwC, charakterisiert diese jüngste Entwicklung ebenfalls als „leichte Erholung“. Er verweist auf eine PwC-Analyse, die diese Situation erklärt: „Normalerweise, basierend auf dem langfristigen Durchschnitt der letzten zehn Jahre, zeigt das Neugeschäft im zweiten Quartal keine Steigerung.“ Doch nun sei „die Wende etwas früher gekommen, als wir erwartet hatten“.

Sowohl die Sparkassen als auch die Commerzbank spüren eine Stabilisierung im Bereich der Baufinanzierung. Laut einer kürzlich durchgeführten Umfrage unter Sparkassen-Managern gibt es Anzeichen für diesen Trend. Auch die Commerzbank berichtet von einer Belebung des Geschäfts im zweiten Quartal.

Diese positive Entwicklung könnte sich fortsetzen, wie Rederer bestätigt. Er verweist darauf, dass die Immobilienpreise insgesamt spürbar gesunken sind und die Zinsen für Immobilienkredite sich stabilisiert haben.
„Zusätzlich dazu haben sich die Mieten erhöht. Diese Faktoren zusammen könnten dazu führen, dass sich wieder vermehrt Interessenten für den Kauf von Wohneigentum sowie für Immobilien als Investition entscheiden“, erläutert er.

Zinsen für Bau- und Immobilienkredite waren seit Sommer 2022 stark gestiegen

Die Bauzinsen hatten bereits Anfang 2022, also noch vor der ersten Zinserhöhung der Europäischen Zentralbank im Juli, signifikant zugelegt. Bei einer Bindungsdauer von zehn Jahren lag der Durchschnitt bei 3,93 Prozent, wie von der FMH-Finanzberatung berechnet. Im vergangenen Herbst erreichten sie sogar gut vier Prozent.

Bis zum Sommer 2022 hatte die Baufinanzierung einen beispiellosen Aufschwung erlebt. Jedoch sank das Geschäft aufgrund der Zinswende und erheblich teurerer Baukredite drastisch ab. Zusätzlich sorgten höhere Materialkosten und die Unsicherheit über die künftige Entwicklung der Immobilienpreise für Zurückhaltung.

Für deutsche Banken ist das private Immobilienfinanzierungsgeschäft von großer Bedeutung. Ende des letzten Jahres entfiel mit über 40 Prozent der größte Anteil der Bankenkredite auf private Immobiliendarlehen. Dies liegt auch daran, dass das Geschäft als wenig riskant angesehen wird, jedoch vergleichsweise geringe Margen generiert. Angesichts gestiegener Refinanzierungskosten dürften diese Margen nun voraussichtlich schrumpfen.

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Immobilien: Die Darlehensvolumina könnten noch weiter steigen

Auffällig ist, dass der Bestand an Baukrediten trotz des verhaltenen Neugeschäfts momentan anwächst. Zum Ende des Junis erreichte er 1,575 Billionen Euro und erreichte somit erneut ein Rekordhoch. „Dies resultiert aus der Tatsache, dass in den Jahren 2010 bis 2013, als die Bauzinsen noch nicht so niedrig waren, viele Baufinanzierungen mit Laufzeiten von zwölf bis 15 Jahren abgeschlossen wurden“, erklärt Rederer. Diese Kredite sind also immer noch aktiv.

Der Experte von PwC warnt jedoch auch davor, dass die langen Kreditlaufzeiten für die Banken zu einem Problem werden könnten. Denn: „Bei der aktuellen Refinanzierung müssen die Banken bedeutend höhere Zinsen zahlen.“

Nachfrage nach Bausparverträgen nimmt wieder ab

Ein weiterer markanter Trend zeichnet sich ab: Der zuvor durch die Zinswende im Juli 2022 ausgelöste Boom bei Bausparverträgen schwächt sich ab. Im zweiten Quartal belief sich das Volumen des Neugeschäfts auf knapp 25 Milliarden Euro, während es im ersten Quartal noch 27,5 Milliarden Euro betrug. Im Gesamtjahr 2022 hatte das Neugeschäft die Marke von 91 Milliarden Euro erreicht.

Diese Entwicklung verdeutlicht, dass Bausparkunden bei Vertragsabschluss exakte Kenntnis über den zukünftigen Darlehenszins haben, selbst wenn es oft über ein Jahrzehnt dauert, bis das Darlehen tatsächlich in Anspruch genommen wird.

Rederer verweist außerdem auf einen weiteren Grund für diesen gegenwärtigen Trend: „Es gibt Tagesgeldangebote mit deutlich höheren Zinsen.“ Zudem gehen offenbar viele potenzielle Immobilienkäufer davon aus, dass die Bauzinsen keine weiteren Anstiege erfahren werde

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Die Immobilienpreise verzeichneten kürzlich den stärksten Rückgang seit 23 Jahren. Diese Abwärtsbewegung neigt sich jedoch ihrem Ende zu, da laut einer Umfrage des Ifo-Instituts in den kommenden Jahren eine deutliche Trendumkehr bevorstehen könnte. Es wird erwartet, dass die Preise bald wieder ansteigen, und zwar voraussichtlich in beträchtlichem Maße.

Nach zuletzt fallenden Immobilienpreisen wird nun Trendumkehr erwartet

Verändern sich die Preise nach oben oder unten? Nach einer kontinuierlichen Steigerung der Immobilienpreise in den vorangegangenen Jahren schien spätestens Ende des letzten Jahres der Höhepunkt erreicht zu sein. Im ersten Quartal 2023 verzeichneten Wohnimmobilien in Deutschland im Durchschnitt einen Wertverlust von 6,8 Prozent im Vergleich zum Vorjahresquartal, wie vom Statistischen Bundesamt berichtet wurde. Dieser Rückgang wird hauptsächlich auf die hohen Zinsen und die dadurch bedingte abnehmende Nachfrage zurückgeführt.

Dennoch sollten diejenigen, die darauf setzen, dass die Preise noch weiter fallen könnten und erst dann eine Immobilie erwerben möchten, ihre Strategie möglicherweise überdenken. Gemäß einer Umfrage des Münchner Ifo-Instituts rechnen Wirtschaftsexperten weltweit mit deutlichen Preisanstiegen.

Fachleute prognostizieren 7,2% Kaufpreissteigerungen jährlich für Deutschland

Gemäß den Veröffentlichungen des Ifo-Instituts Ende Juli 2023 gehen Experten davon aus, dass die Immobilienpreise weltweit im Durchschnitt um jährlich neun Prozent ansteigen werden. In Bezug auf Deutschland prognostizieren die Fachleute eine jährliche Preissteigerung von 7,2 Prozent. Ähnliche Zahlen gelten für andere Länder in Westeuropa, wie etwa 6,9 Prozent in Österreich und 4,8 Prozent in der Schweiz.

Die Umfrage zeigt erhebliche Unterschiede in den Immobilienpreisen weltweit auf. Die stärksten Anstiege werden voraussichtlich in Süd- und Westasien verzeichnet (25,1 bzw. 22,4 Prozent), gefolgt von Mittelamerika (24,4 Prozent), Südeuropa (18,4 Prozent) und Osteuropa (14,9 Prozent). In ganz Westeuropa wird ein durchschnittlicher Anstieg von 6,4 Prozent erwartet.

Für die Erhebung, bekannt als Economic Experts Survey (EES), wurden mehr als 1.400 Wirtschaftsexperten aus 133 Ländern befragt, in Kooperation zwischen dem Ifo-Institut und dem Institut für Schweizer Wirtschaftspolitik. Die Umfrage gibt nominelle Werte an, das heißt, sie berücksichtigt keine Inflationsbereinigung. Das Ifo-Institut betont, dass die tatsächlichen Wachstumsraten niedriger ausfallen werden.

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Steigende Immobilienpreise: Nicht jede Region in Deutschland wird betroffen sein

Während sich die Immobilienpreise in Deutschland insgesamt in den kommenden Jahren erhöhen sollen, zeigen sich dennoch regionale Unterschiede von teils erheblichem Ausmaß. In diesem Zusammenhang hat die Postbank in Zusammenarbeit mit dem Hamburger Weltwirtschaftsinstitut eine eingehende Prognose zur Preisentwicklung in Deutschland bis zum Jahr 2035 erstellen lassen. Gemäß diesem Wohnatlas wird erwartet, dass in nahezu der Hälfte der 400 deutschen Landkreise und kreisfreien Städte die Preise für Wohnimmobilien bis 2035 im Vergleich zum gegenwärtigen Niveau um mindestens zwei Prozent zurückgehen werden. Dies betrifft vor allem kleinere Städte und Landkreise im Osten Deutschlands, wie etwa in Thüringen, Sachsen-Anhalt und Brandenburg.

Hingegen wird bis zum Jahr 2035 in südlichen Gebieten, im Nordwesten und in den Großstädten ein realer Preisanstieg von einigen Prozentpunkten prognostiziert, der die Inflation berücksichtigt. Eine herausragende Gewinnerin dieser Entwicklung ist insbesondere die Region um München. Unter den zehn Spitzenreitern für die stärksten Preissteigerungen bis 2035 befindet sich die Stadt München mit einem Zuwachs von 2,08 Prozent auf dem vierten Platz. Fünf weitere Städte und Landkreise aus der Metropolregion München finden sich ebenfalls in dieser Top-10-Liste wieder (Erding, Landshut, Ebersberg, Augsburg und Dachau). Den höchsten Preisanstieg erwartet man hingegen in der Stadt Potsdam in Brandenburg, wo ein Plus von 2,71 Prozent prognostiziert wird.

Das sind die Gründe für den weltweiten Preisanstieg bei Immobilien

Das Ifo-Institut verweist auf mehrere Faktoren als Ursachen für den erwarteten globalen Anstieg der Immobilienpreise. Insbesondere der gestiegene Lebensstandard und höhere Einkommen in vielen Teilen der Welt werden als treibende Kräfte genannt. Neben diesen Entwicklungen tragen auch der steigende Bedarf nach erweiterter Wohnfläche und das anhaltende Bevölkerungswachstum zur Preiserhöhung bei.

Gleichzeitig tragen der Anstieg der Preise für Baumaterialien, die Knappheit an verfügbarem Wohnraum und ein Mangel an Baugrund dazu bei, die Preise weiter zu steigern, insbesondere in Großstädten. Diese Faktoren werden verstärkt durch die Geldpolitik der Zentralbanken, die Maßnahmen der Regierungen und die allgemeine Inflation, die ebenfalls dazu beitragen dürften, die Immobilienpreise in vielen Regionen weiterhin zu erhöhen.

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Marvin Albrecht

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Wie werde ich Tippgeber und wie funktioniert das System?

Sie können Tippgeber für uns werden, wenn Sie jemanden kennen und an uns empfehlen, der die folgenden Dienstleistungen in Anspruch nehmen möchte:

  • Immobilienverkauf:
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  • Bau- und Immobilienfinanzierung:
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Welche Vorteile hat der Empfohlene davon?

Als Branchenspezialist und zertifizierter Immobilienwertermittler (TÜV Rheinland), Immobilienmakler (IHK) nach §34c GewO und Geprüfter Immobiliardarlehensvermittler (IHK) nach §34i GewO kennen wir den Markt, unterlaufen regelmäßig gezielte Fort- und Weiterbildungen und arbeiten stets auf der Höhe der Zeit.

Der von Ihnen Empfohlene kann sich also sicher sein, eine einwandfreie Dienstleistung zu erhalten. Wir sind zudem vollkommen unabhängig tätig und agieren ohne Einflüsse einer Organisation, einer Bank oder jemandem sonst. Somit erhalten unsere Kunden die Qualität in der Beratung, die sie verdienen und nicht weniger.

Marvin Albrecht – Inhaber und Geschäftsführer

Am Ende gilt für alle unsere Kunden: Wir treffen nie die Entscheidungen, sondern beraten nur und geben unsere fundierte & nachvollziehbar argumentiere Einschätzung ab. Die Entscheidung mit uns zusammen zu arbeiten, oder nicht, treffen am Ende selbstverständlich nicht wir.

Wie hoch sind die Tippgeber-Provisionen?

Wie hoch die Tippgeber-Provisionen sind, hängt stets von dem Wert der Dienstleistung ab.
Wir können beispielsweise für den Verkauf einer Eigentumswohnung mit einem Kaufpreis von 200.000 € weniger Tippgeber-Provision ausschütten, als für den Verkauf eines Einfamilienhauses mit einem Kaufpreis von 400.000 €.

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Marvin Albrecht


Ende 2022 verzeichnete das Statistische Bundesamt eine Steigerung der Fläche um 7,4 Prozent im Vergleich zum Wert von 2012, während das Wachstum der deutschen Bevölkerung nicht in demselben Maße stattfand.

Seit 2012 mehr Wohnraum pro Kopf trotz Neubauflaute seit 2022

Die aktuelle Wohnungsnot in Deutschland lässt sich teilweise auf den gestiegenen Platzbedarf der Menschen zurückführen. Laut Angaben des Statistischen Bundesamtes, die am Freitag veröffentlicht wurden, ist die durchschnittlich verfügbare Wohnfläche in den letzten zehn Jahren stärker gestiegen als die Bevölkerungszahl Deutschlands. Dadurch stand den Bürgern zum Ende des vergangenen Jahres pro Kopf mehr Wohnraum zur Verfügung als Ende 2012.

Zum Jahresende 2022 gab es insgesamt 43,4 Millionen Wohnungen in Deutschland, was einem Anstieg von 0,7 Prozent im Vergleich zum Vorjahr und 6,3 Prozent im Vergleich zu Ende 2012 entspricht. Trotzdem wurden mit 295.300 neuen Wohnungen im Jahr 2022 das Jahresziel der Bundesregierung von 400.000 neuen Einheiten erneut nicht erreicht.

Durchschnittlich circa 47,4 Quadratmeter Wohnraum pro Kopf

In den letzten zehn Jahren hat sich die Gesamtwohnfläche um 7,4 Prozent auf insgesamt 4,0 Milliarden Quadratmeter vergrößert. Mit einer Bevölkerungszahl von 84,4 Millionen Einwohnern (was einem Anstieg von 4,8 Prozent seit 2012 entspricht) ergab sich rechnerisch ein durchschnittlicher Wohnraum von 47,4 Quadratmetern pro Person. Dies bedeutete eine Zunahme von 1,2 Quadratmetern oder 2,6 Prozent im Vergleich zu vor zehn Jahren.

Im Durchschnitt lebten 1,9 Personen in einer Wohnung. Es ist jedoch zu beachten, dass Leerstand und die ungleiche Verteilung der Flächen in dieser allgemeinen Betrachtung nach der Baustatistik nicht berücksichtigt wurden.

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Demografischer Wandel könnte verfügbaren Wohnraum pro Kopf zusätzlich steigern

Der bekannte demografische Wandel mit dem immer älter werdenden „Bauch“ der Gesellschaft, bestehend aus den geburtenstarken Jahrgängen, den so genannten „Baby Boomern“ könnte überdies in den kommenden Jahren dazu beitragen, den verfügbaren Wohnraum pro Kopf zu steigern. Die Argumente hierfür lauten wie folgt:

  1. Bevölkerungsrückgang: In Deutschland zeichnet sich ein demografischer Wandel durch einen Rückgang der Bevölkerung ab. Wenn die Bevölkerung schrumpft, könnten weniger Menschen auf eine größere Anzahl von Wohnungen verteilt werden, was zu mehr Wohnraum pro Person führt.
  2. Ältere Bevölkerung: Mit einer alternden Bevölkerung steigt die Nachfrage nach seniorengerechtem Wohnraum, der oft mehr Platz erfordert. Dies könnte zu einem Anstieg der durchschnittlichen Wohnfläche pro Person führen.
  3. Single-Haushalte: Der Trend zu mehr Single-Haushalten in Deutschland kann dazu führen, dass sich die Gesamtzahl der Haushalte erhöht, während die Bevölkerung insgesamt stagniert oder schrumpft. Dies könnte zu einem höheren Angebot an Wohnungen führen, was sich positiv auf die Wohnfläche pro Kopf auswirken könnte.
  4. Wandel in der Familienstruktur: Veränderte Familienstrukturen und spätere Familiengründungen könnten dazu führen, dass Haushalte weniger Personen umfassen, was zu einer Erhöhung des Wohnraums pro Person führt.
  5. Zuwanderung: Eine Zuwanderung von Menschen aus anderen Ländern kann zu einer erhöhten Nachfrage nach Wohnraum führen. Allerdings könnten die Zuwanderer oft kleinere Wohnungen bevorzugen, was wiederum zu einer besseren Verteilung des Wohnraums führt.
  6. Umstrukturierung und Sanierung: Angesichts des demografischen Wandels könnten einige ländliche Regionen weniger Nachfrage nach Wohnraum haben, was zu einer Umstrukturierung und Sanierung von Gebäuden führt. Dies könnte zu einer Optimierung des vorhandenen Wohnraums und somit zu einer größeren Wohnfläche pro Person führen.

Es ist wichtig zu beachten, dass diese Argumente den demografischen Wandel nur als einen Aspekt betrachten und andere Faktoren wie Wirtschaftslage, Bauaktivitäten und politische Maßnahmen ebenfalls eine Rolle bei der Entwicklung des durchschnittlich verfügbaren Wohnraums spielen können.

Quelle

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Ihr
Marvin Albrecht


Der Postbank Wohnatlas gibt Auskunft darüber, wie viel Einkommen im Durchschnitt in den verschiedenen deutschen Regionen für Nettokaltmiete oder Kreditraten aufgewendet werden muss. Zudem werden darin auch potenzielle Gelegenheiten für günstige Wohnmöglichkeiten aufgezeigt.

144 Regionen in Deutschland sind nach empfohlener Ausgabenverteilung zu teuer zum Wohnen

Experten empfehlen, dass nicht mehr als 30 Prozent des verfügbaren Haushaltseinkommens in Wohneigentum fließen sollten, aber aufgrund der gestiegenen Nebenkosten wird derzeit eine Orientierung an der 25-Prozent-Linie empfohlen. Im vergangenen Jahr war es für viele Durchschnittshaushalte in deutschen Regionen schwierig, diese Grenze einzuhalten. Etwa die Hälfte der deutschen Haushalte lebte 2022 in 144 Regionen, in denen im Schnitt deutlich mehr für die Finanzierung einer Eigentumswohnung aufgebracht werden musste.

Die andere Hälfte der Haushalte lebt in den verbleibenden 256 Landkreisen und kreisfreien Städten, in denen der Kauf einer 70-Quadratmeter-Wohnung aus dem Bestand mit weniger als einem Viertel des verfügbaren regionalen Haushaltseinkommens finanzierbar wäre. Diese Ergebnisse stammen aus dem Postbank Wohnatlas 2023, der auf Berechnungen des Hamburger Weltwirtschaftsinstituts (HWWI) basiert. Die Forscher analysierten die Kaufpreise und Mieten im Verhältnis zum regionalen Einkommen und identifizierten dabei 83 Kreise und Städte, auf die Kaufinteressierte ein besonderes Augenmerk legen sollten

Quelle: Postbank Wohnatlas

Notwendiger Anteil vom verfügbaren Einkommen für Immobilienkauf steigt immer weiter an

Laut Berechnungen des Hamburger Weltwirtschaftsinstituts (HWWI) haben sich die Kaufmöglichkeiten in vielen Regionen im Jahr 2022 im Vergleich zum Vorjahr deutlich verschlechtert. Während im Jahr 2021 noch 144 Regionen als teuer eingestuft wurden, waren es 2022 nur noch 35 Regionen. Die Preise für Immobilien sind stärker gestiegen als die durchschnittlichen Einkommen in den jeweiligen Regionen. Als Hauptursache hierfür nennt die Studie den Zinsanstieg, der die finanzielle Belastung beim Wohnungskauf erheblich erhöht hat. Im Jahr 2021 lag der Zinssatz für Kredite noch bei 1,6 Prozent, während er im Jahr 2022 auf 4,6 Prozent angestiegen ist.

Der Anteil des Einkommens, der für die Finanzierung einer Wohnung aufgewendet werden musste, ist kontinuierlich gewachsen, da die Kaufpreise stärker gestiegen sind als die Einkommen. Allerdings haben sich laut Experten die Preissteigerungen zuletzt etwas abgeflacht, und die Kaufpreise stiegen nur noch leicht stärker an als die Einkommen. Dennoch mussten Haushalte im Jahr 2022 im Vergleich zu 2021 einen höheren Anteil ihres Einkommens für die Finanzierung aufwenden. Während die Einkommensbelastung bei einem Annuitätendarlehen vor einem Jahr noch bei durchschnittlich 16,3 Prozent über alle Landkreise und kreisfreien Städte lag, stieg sie 2022 auf 24 Prozent an.

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Immobilienkauf in Großstädten und Ferienregionen kaum noch möglich

Trotz der allgemein gestiegenen Wohnkosten gibt es in Deutschland immer noch Regionen, die günstige Bedingungen bieten. Etwa ein Drittel (30 Prozent) der Haushalte lebt in einer der 154 Regionen, in denen weniger als 20 Prozent des verfügbaren Haushaltseinkommens ausreichen, um die laufenden Kreditzahlungen für eine 70-Quadratmeter-Eigentumswohnung zu finanzieren.

Auf der anderen Seite gibt es jedoch 80 Regionen, in denen mehr als 30 Prozent des durchschnittlichen Einkommens für die Wohnkosten aufgewendet werden müssen. In 23 Regionen übersteigt diese Belastung sogar die 40-Prozent-Marke. Zu diesen Regionen zählen alle sieben Metropolen mit Ausnahme von Stuttgart, das mit 39,7 Prozent knapp darunter liegt. Weitere Großstädte, die eine hohe Belastung aufweisen, sind Rostock, Potsdam, Freiburg, Heidelberg, Regensburg und Augsburg. An der Spitze steht der Landkreis Nordfriesland mit den Inseln Föhr, Amrum und Sylt. Zudem überschreiten die Feriengebiete Garmisch-Partenkirchen und Miesbach in Bayern deutlich die 50-Prozent-Marke, wie im Wohnatlas vermerkt ist.

Auch Mieten sprengen immer mehr die verfügbaren Haushaltseinkommen

Laut einer Studie stagnierte im Jahr 2022 die Belastung der Haushaltseinkommen durch Mieten im Vergleich zum Vorjahr über alle Landkreise und kreisfreien Städte hinweg bei einem Anteil von 14,2 Prozent. Deutschlandweit bleibt die anteilige Einkommensbelastung durch Mieten, mit Ausnahme von München (26,4 Prozent), unterhalb der 25-Prozent-Schwelle. Allerdings kommen Freiburg im Breisgau, Berlin und Heidelberg mit mindestens 24 Prozent dem schon relativ nah.

In Berlin stiegen die Nettokaltmieten innerhalb eines Jahres um 9,3 Prozent, während das Einkommen im Schnitt nur um 6,2 Prozent zunahm. Dadurch erhöhte sich der Einkommensanteil für die Miete einer 70-Quadratmeter-Wohnung in der Hauptstadt gegenüber dem Vorjahr um 0,7 Prozentpunkte auf 24,1 Prozent. Auch in Potsdam (Brandenburg) stiegen die Mieten im Jahr 2022 im Vergleich zum Vorjahr nominal um 9,4 Prozent, was zu einem Anstieg des Einkommensanteils um 0,6 Prozentpunkte auf 20,8 Prozent führte.

Die höchste Steigerung der Mieten verzeichnete Rostock (Mecklenburg-Vorpommern) mit 14,9 Prozent. Der Einkommensanteil für Mieter stieg von 18 Prozent im Vorjahr auf 19,6 Prozent im Jahr 2022. Etwa 22 Prozent der Haushalte leben in Regionen mit hohen Mietpreisen, in denen mehr als 17,5 Prozent des regionalen Einkommens für Miete aufgewendet werden müssen. Dies betrifft 30 Großstädte, sieben Mittelstädte und sieben Landkreise. Insgesamt bieten 14 Regionen einen leichten Vorteil für Käufer.

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Großstädte: Belastungen für Kauf deutlich stärker gestiegen als für Mieten

Im Jahr 2022 stagnierten die Einkommensbelastungen für Mieten in den Metropolen Berlin, Düsseldorf, Frankfurt am Main, Hamburg, Köln, München und Stuttgart, während der Anstieg der Belastung für den Immobilienkauf durch die hohen Zinssätze stark beschleunigte. Dies führte zu einer weiteren Aufweitung der Schere zwischen Mietern und Käufern. In den sieben Top-Städten sank der Anteil des Einkommens für die Nettokaltmiete im Schnitt um 0,3 Prozentpunkte auf 22,4 Prozent. Hingegen mussten Käufer einer Eigentumswohnung in den „Top 7“ im Jahr 2022 einen um 14,5 Prozentpunkte höheren Anteil ihres verfügbaren Einkommens aufwenden, was im Durchschnitt 48,8 Prozent betrug, verglichen mit 34,3 Prozent im Vorjahr.

Die Liste der zehn Großstädte mit den höchsten Einkommensbelastungen für Käufer wird von München angeführt. Dort floss im Schnitt 61,5 Prozent des Haushaltseinkommens in die Finanzierung einer Wohnung. Berlin folgte mit 56,8 Prozent vor Hamburg (51,8 Prozent) und Frankfurt (50,4 Prozent). Den letzten Platz in den „Top 10“ belegte Düsseldorf mit 40,8 Prozent. Demnach blieben Käufern in Düsseldorf rund 20,7 Prozent mehr vom Haushaltseinkommen als Eigentümern in München nach dem Kauf einer 70-Quadratmeter-Wohnung.

Besonders deutlich waren die Unterschiede zwischen Kauf- und Mietbelastung in München innerhalb der „Top 10“-Städte. Mieter mussten dort im Jahr 2022 im Schnitt 26,4 Prozent des Einkommens für die Nettokaltmiete aufbringen, während Käufer einen Anteil von 61,5 Prozent aufwenden mussten – also 35,1 Prozentpunkte mehr. Ähnliche Abstände zeigten sich in Berlin und Hamburg mit jeweils 32,7 und 30,9 Prozentpunkten. In Düsseldorf beträgt die Differenz 22,2 Prozentpunkte, während es in Frankfurt und Potsdam jeweils 27,1 Prozentpunkte sind. In den Städten Freiburg, Heidelberg, Regensburg und Rostock lag die Differenz bei mehr als 21 Prozentpunkten, wie der Wohnatlas zeigt.

In manchen Regionen sparen Käufer von Wohneigentum gegenüber Mietern

Laut dem Postbank Wohnatlas befinden sich die zehn Regionen mit dem größten Vorteil für Käufer hauptsächlich in Thüringen, ergänzt um Gegenden in Sachsen-Anhalt, Sachsen und Brandenburg. Im Landkreis Mansfeld-Südharz haben Käufer von Eigentumswohnungen den größten Vorteil mit 2,3 Prozentpunkten gegenüber Mietern: Sie zahlen im Durchschnitt 11,9 Prozent ihres Einkommens für die Miete, während die Finanzierung einer gleich großen Eigentumswohnung nur 9,6 Prozent kostet. In den Landkreisen Elbe-Elster (Brandenburg) und Saale-Orla-Kreis (Thüringen) sparen Käufer 1,6 Prozent ihres Nettohaushaltseinkommens im Vergleich zu Mietern.

Wenn Kaufinteressierte einen Zuschlag von bis zu fünf Prozentpunkten des Einkommens für den Eigentumserwerb gegenüber der Mietzahlung akzeptieren, kommen laut Wohnatlas zusätzlich 67 Regionen in Frage. Darunter befinden sich auch Großstädte: In Salzgitter (Niedersachsen) und Gelsenkirchen (Nordrhein-Westfalen) beträgt der Aufschlag 3,4 Prozentpunkte auf die Mietbelastung. In Bremerhaven (Bremen) sind es 4,4 Prozentpunkte und in Herne (Nordrhein-Westfalen) 4,6 Prozentpunkte. Für die nordrhein-westfälischen Städte Oberhausen und Hagen sowie für Chemnitz in Sachsen beläuft sich der Aufschlag auf 4,7 Prozentpunkte.

Über den Postbank Wohnatlas

Jährlich veröffentlicht der Postbank Wohnatlas eine umfassende Studienreihe, die den deutschen Immobilienmarkt aus verschiedenen regionalen Perspektiven beleuchtet. Teil vier der Ausgabe 2023 konzentrierte sich auf die Analyse der Entwicklung von Mieten und Kaufpreisen in 400 deutschen Landkreisen und kreisfreien Städten unter der Leitung von Diplom-Volkswirtin Dörte Nitt-Drießelmann, einer erfahrenen Forscherin am Hamburger WeltwirtschaftsInstitut (HWWI).

In der Studie wurde der jeweilige Einkommensanteil basierend auf den durchschnittlichen regional verfügbaren Haushaltseinkommen für eine 70-Quadratmeter-Wohnung berechnet. Beim Immobilienkauf wurde vom HWWI eine Kreditaufnahme von 80 Prozent des Preises angenommen, einschließlich Grunderwerbsteuern und zwei Prozent Notargebühren. Dabei wurden Zinssatz von 4,6 Prozent und Anfangstilgung von 2,1 Prozent zugrunde gelegt. Zusätzliche Kosten wie Maklergebühren oder Sanierungen wurden in der Analyse nicht berücksichtigt.

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Marvin Albrecht

Die Nachfrage nach Bausparverträgen bleibt weiterhin auf hohem Niveau. Im ersten Halbjahr erhöhte sich das Vertragsvolumen im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um mehr als zehn Prozent.

Bausparvertrag wird mehr und mehr zur „Spardose“ für zukünftige Investitionen

Laut Angaben aus der Branche haben die privaten Bausparkassen von Januar bis Juni Verträge im Wert von mehr als 38 Milliarden Euro abgeschlossen, was einem Zuwachs von über zehn Prozent im Vergleich zum ersten Halbjahr 2022 entspricht. Diese Informationen wurden am Freitag vom Verband der Privaten Bausparkassen bekannt gegeben.

Trotz des Booms im vergangenen Jahr bleibt die Nachfrage nach Bausparverträgen auch in 2023 weiterhin hoch. Bernd Hertweck, Vorstandsvorsitzender des Verbands und gleichzeitig Vorstandschef der Wüstenrot Bausparkasse, betonte, dass Bausparen auch in diesem Jahr voll im Trend liegt, da viele Menschen finanziell vorsorgen wollen, insbesondere angesichts der Diskussionen um die Wärmewende und das Heizungsgesetz.

Hertweck sieht den Bausparvertrag zunehmend als Energiesparvertrag für Investitionen in zukünftige Einsparmaßnahmen. Die Unsicherheit darüber, was auf Hausbesitzer zukommt, treibt sie dazu, sich finanziell abzusichern. Er betonte, dass die Politik gut daran täte, diesen Sparwillen zu unterstützen und die Sparfähigkeit der Menschen in Deutschland zu stärken.

Bausparverträge bieten eine attraktive Lösung für gezieltes Sparen auf zukünftige Investitionen in die eigene Immobilie.

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Bausparverträge gerade in Zeiten steigender Zinsen als Absicherung für die Zukunft gefragt wie nie

Den Landesbausparkassen (LBS) lagen noch keine Halbjahreszahlen vor. In den ersten Monaten dieses Jahres habe man allerdings weiter eine positive Neugeschäftsentwicklung registriert, sagte ein Sprecherin. Die Landesbausparkassen stehen für rund ein Drittel des deutschen Marktes, den Rest teilen sich die privaten Institute.

Das Neugeschäft beim Bausparen hatte bereits im vergangenen Jahr deutlich angezogen. Grund dafür waren vor allem die gestiegenen Bauzinsen. Die privaten Bausparkassen hatten 2022 ein Plus von 47 Prozent bei der neu abgeschlossenen Bausparsumme verzeichnet. Die Zahl der Neuverträge stieg um 15 Prozent. Die Landesbausparkassen hatten Bausparsumme und Stückzahl ebenfalls deutlich gesteigert.

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